Die Frau im Baum – Verheißung (2024) – Kritik

Nach “Erwartung” (2021) kommt “Verheißung” (2024). Der Film basiert auf dem sechsten Roman der Romanreihe “Sonderdezernat Q” von Jussi Adler-Olsen. Es ist gleichzeitig der zweite Film des Soft-Reboots der Filmreihe. Wie der Film “Verheißung” ist, erfahrt ihr hier.

Die Frau im Baum

Kommissar Carl Mørck (Ulrich Thomsen) entsendet seine junge Kollegin Rose (Sofie Torp) nach Bornholm. Dort soll sie seinen alten Freund und Kollegen Christian Habersaat (Peter Mygind) treffen, der um Amtshilfe gebeten hatte. Nach dessen Suizid infolge seiner Zwangspensionierung wird Rose jedoch mit ihrer eigenen traumatischen Vergangenheit konfrontiert. Später trifft der frisch verlobte Carl selbst auf der Insel ein. Gemeinsam mit Rose und ihrem Kollegen Assad (Afshin Firouzi) werden sie in einen ungelösten alten Fall Habersaats verwickelt, bei dem ein totes Mädchen in einem Baum gefunden wurde.

© Plaion Pictures

Sekte und Tod

Anders als bei “Erwartung” habe ich zu “Verheißung” auch das Buch gelesen. Wie bei den anderen Filmen geht auch dieser Film seinen eigenen Weg und nimmt den Fall aus dem Buch nur als Grundgerüst. So ist der Künstler im Buch nur eine Fußnote und im Film ein großer Faktor in dem Fall. Auch bekommt Rose eine größere Rolle. Aber jetzt mal zum Film allgemein. So ist der Film gut und erzählt eine gute Geschichte. Diesen Film kann man auch schauen, wenn man die anderen Filme und auch die Bücher nicht kennt. Es gibt bei diesem Film zwei Punkte, die ich kritisieren würde. 

Zum einen werden Frauen von Pirjo (Hedda Stiernstedt) ermordet, aber es wird nur am Rande erwähnt, bis auf den einen Mord. Es passiert, aber nur beiläufig. Zum anderen wird der Grund die zu ermordung von Alberte (Marie Hammer Boda) auch sehr stiefmütterlich behandelt. Allgemein wissen wir nicht viel von ihr. So kann man sehr schnell das Ende des Films und das habe ich auch. So war das Ende des Buches sehr überraschend. Am Ende ist zu sagen, dass “Verheißung” ein solider Film ist. Ich empfehle für die, die gerne lesen, das gleichnamige Buch, das sehr viel besser ist als der Film.

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