Zwei Männer in einer dunklen, gotischen Kirche mit Buntglasfenstern. Rechts ein Mann im braunen Anzug mit Hut, links ein Mann in dunkler Jacke.

Wake Up Dead Man: Ein Toter und kein Täter? – Kritik

Nach „Knives Out“ und „Glass Onion“ kommt mit „Wake Up Dead Man“ der dritte Film der „Knives Out”-Reihe. Der weltberühmten Privatdetektiv Benoit Blanc muss einen rätselhaften Mord an einem Mann lösen. Doch kann ihn niemand getötet haben, denn der Raum ist leer. Wie der Netflix-Film „Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery“ ist, erfahrt ihr hier.

Ein Toter und kein Täter?

Die Geschichte beginnt mit dem mysteriösen Mord an Monsignore Jefferson Wicks (Josh Brolin), einem Gemeindevorsteher. Der Privatdetektiv Benoit Blanc (Daniel Craig) wird zu der Gemeinde gerufen, wo er auf die unterschiedlichsten Charaktere trifft, die alle in das Verbrechen verwickelt sein könnten.

Der junge Priester Jud Deplenticy (Josh O’Connor) gerät unter Verdacht. Er wurde strafversetzt und musste Monsignore Wicks assistieren. Ein ungewöhnliches Detail ist eine Beichte, die Jud dem Monsignore kurz vor dessen Tod im Kirchengarten abnahm. Die gläubige Anhängerschaft des Toten ist davon überzeugt, den Mörder schnell zu kennen, doch der „eiskalte Detektiv“ Blanc setzt auf knallharte Beweise. Benoit Blanc untersucht die eingeschworene Gläubigerschar, um die Wahrheit hinter dem rätselhaften Verbrechen aufzudecken. Während seine Indizien wachsen, zieht sich die Schlinge um die Kirchenmitglieder enger.

Zwei Männer im Auto bei Nacht im Regen. Der ältere Fahrer blickt ernst, der jüngere Mann im Rücksitz beugt sich vor, hält ein Taschentuch.
Wake Up Dead Man, (L-R) Josh O’Connor and Daniel Craig in Wake Up Dead Man. Cr. Courtesy of Netflix © 2025

Von den Toten auferstanden? 

Ich bin Fans der „Knives Out”-Reihe und war gespannt, wie der dritte Teil der Reihe sein wird, aber das habe ich nicht erwartet. Es ist womöglich der beste Film der Reihe. Wie auch der letzte Film ist dieser wieder starbesetzt. Neben Daniel Craig haben wir noch: Josh Brolin, Josh O’Connor, Glenn Close, Mila Kunis, Jeremy Renner, Kerry Washington, Andrew Scott, Cailee Spaeny, Daryl McCormack und Thomas Haden Church. Neben diesem guten Cast haben wir auch eine gute Geschichte. 

Monsignore Jefferson Wicks stirbt in einem Raum, wo niemand reinkommt und alle Verdächtigen an einem Ort sind. Für die Polizei ist klar es um Priester Jud Deplenticy sein, da er vorher einen Streit mit dem Opfer hatte. Und dann kommt Benoit Blanc, um den Fall zu lösen. Dann geht es immer hin und her, bis das Rätsel gelöst wird. Steht vielleicht jemand von den Toten auf, wie es der Titel schon sagt?

Ich habe es gleich gewusst, wer damit zu tun hatte, nur nicht warum. Und diesen Grund hätte ich nie erraten. Wie auch bei den ersten beiden Filmen ist der Fall sehr verstrickt. Leider dauert es doch echt lange, bis wir zur Lösung kommen. Zwanzig Minuten weniger wären gut gewesen, es zieht sich sehr. Zum Beispiel hätte es den Plan nach dem Tod von Wicks nicht gebraucht, da er das Geheimnis wie sein Vater mit ins Grab genommen hat. 
Oder habe ich etwas verpasst, warum man es noch machen muss? Der Film wird neben der Handlung selbst von Josh O’Connor und Daniel Craig getragen, obwohl man letzteren nicht zwingend gebraucht hätte. Wie schon gesagt ist der dritte Teil der beste der Reihe und ist auch ernster. Nach „Wake Up Dead Man“ habe ich Lust drauf bekommen, auch noch einen vierten Film der Reihe zu sehen.

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