Dreharbeiten zum „Peaky Blinders“-Sequel gestartet, Quentin Tarantino arbeitet an einem Theaterstück, Vierte Staffel von „The Night Agent“ bestätigt, Lisa Vicari in „Struwwelpeter“-Adaption der „Dark“-Macher und Jake Gyllenhaal übernimmt Hauptrolle in „Play By Play“. In unserem „News Roundup“ fassen wir dir die spannenden News aus der Film- und Serienwelt zusammen.
Dreharbeiten zum „Peaky Blinders“-Sequel gestartet
Das große Finale der Erfolgsserie „Peaky Blinders“ steht kurz bevor: Am 20. März 2026 startet der Spielfilm „Peaky Blinders: The Immortal Man“ weltweit auf Netflix. Die Handlung setzt etwa sechs Jahre nach der sechsten Staffel an und führt Tommy Shelby (erneut gespielt von Oscar-Preisträger Cillian Murphy) mitten in die Wirren des Zweiten Weltkriegs im Jahr 1940. Während der Film die Ära von Tommy Shelby abschließt, ist die Zukunft des Franchise bereits gesichert: Die Dreharbeiten für eine Sequel-Serie haben im März 2026 in Stoke-on-Trent und Birmingham begonnen. Dieses neue Kapitel, das unter dem Arbeitstitel „Peaky 1954“ entwickelt wird, springt ins Jahr 1953 und beleuchtet den rücksichtslosen Machtkampf einer neuen Generation des Shelby-Clans während des Wiederaufbaus von Birmingham. Mit einem Start der ersten von zwei bestellten Staffeln wird gegen Ende 2027 gerechnet.

Quentin Tarantino arbeitet an einem Theaterstück
Quentin Tarantino stellt seine Pläne für einen zehnten und finalen Kinofilm vorerst hintenan, um sich seinem nächsten großen Projekt zu widmen: einem Theaterstück im Londoner West End. Wie Anfang März 2026 bekannt wurde, handelt es sich dabei um eine klassische britische Farce in der Tradition von Stücken wie „Noises Off“, die durch schnelles Tempo, Verwechslungskomik und knallende Türen besticht.
Das Skript ist bereits fertiggestellt, und Tarantino befindet sich aktuell in London, um nach einem passenden Theater zu suchen, das technisch aufwendige Actionszenen mit Seilwinden-Einsatz ermöglichen kann. Er plant, die Produktion mit namhaften Hollywood-Stars zu besetzen, wobei eine Premiere für das Jahr 2027 (mit einer geringen Chance für Ende 2026) angestrebt wird. Da der Regisseur mit einer Entwicklungs- und Spielzeit von bis zu zwei Jahren rechnet, wird sein finaler Film – für den nach dem Aus von „The Movie Critic“ noch kein neuer Stoff feststeht – wohl erst gegen Ende des Jahrzehnts Realität werden. Interessant für Filmfans: Tarantino deutete an, dass er das Stück bei einem großen Erfolg eventuell selbst als sein zehntes Kinowerk verfilmen könnte.

Vierte Staffel von „The Night Agent“ bestätigt
Nur zwei Wochen nach der Premiere der dritten Staffel hat Netflix offiziell eine vierte Staffel von „The Night Agent“ bestätigt. Trotz eines spürbaren Rückgangs der Zuschauerzahlen hielt der Streamer an seinem Thriller-Hit fest, nachdem die Abrufe in der zweiten Woche wieder anzogen. In den neuen Folgen wird Peter Sutherland (Gabriel Basso) erstmals in Los Angeles ermitteln, womit die Serie nach Schauplätzen in Kanada, New York und internationalen Territorien an die US-Westküste umzieht. Laut Showrunner Shawn Ryan wird die vierte Staffel eine neue Seite der Region beleuchten, die nichts mit Hollywood zu tun hat, und Peter eine völlig neue Partnerin an die Seite stellen. Die Dreharbeiten sollen bereits im Mai 2026 beginnen, sodass mit einer Veröffentlichung im Laufe des Jahres 2027 gerechnet wird.

Lisa Vicari in „Struwwelpeter“-Adaption der „Dark“-Macher
Die „Dark“-Schöpfer Baran bo Odar und Jantje Friese widmen sich nach ihrem globalen Netflix-Erfolg einem neuen Großprojekt: einer modernen Serien-Adaption des deutschen Klassikers „Struwwelpeter“. Wie bekannt wurde, entsteht die Serie jedoch nicht für Netflix, sondern für den kürzlich in Deutschland gestarteten Streamingdienst HBO Max. Für die Hauptbesetzung kehrt ein bekanntes Gesicht zurück: Lisa Vicari, die bereits in „Dark“ als Martha Nielsen überzeugte, übernimmt eine zentrale Rolle in der Neuinterpretation.
Inhaltlich transformiert das Duo die berüchtigten Geschichten der „schwarzen Pädagogik“ aus den 1840er-Jahren in einen düsteren Thriller-Rahmen. Anstatt die pädagogischen Abschreckungsmärchen für Kinder eins zu eins zu kopieren, bilden zehn der grausamen Original-Erzählungen die Grundlage für eine moderne Kriminalhandlung. Im Zentrum steht ein Bundesbeamter, der eine Serie von rituellen Morden untersucht, die auf den makabren Szenarien Hoffmanns basieren. Ein genauer Starttermin für die Produktion steht noch nicht fest, die Dreharbeiten in Berlin und Umgebung laufen jedoch bereits.

Jake Gyllenhaal übernimmt Hauptrolle in „Play By Play“
Zwei Jahre nach dem Streaming-Erfolg von „Road House“ baut Jake Gyllenhaal seine Zusammenarbeit mit den Amazon MGM Studios massiv aus. Amazon produziert ein direktes Sequel zu „Road House“ von 2024. Die Regie übernimmt Ilya Naishuller (Hardcore, Nobody), nachdem der ursprüngliche Regisseur Doug Liman das Projekt aufgrund von Differenzen verließ. Gyllenhaal kehrt als Elwood Dalton zurück; zum Cast gehören zudem Dave Bautista und Aldis Hodge. Die Veröffentlichung auf Prime Video wird für Ende 2026 oder Anfang 2027 erwartet.
Abseits der Barfights hat Gyllenhaal am 5. März 2026 ein weiteres Projekt mit Amazon angekündigt: Er wird die Hauptrolle im Sportfilm „Play By Play“ übernehmen. Das Projekt basiert auf einem Pitch von Chris McCoy, der auch Regie führen wird. Details zur Handlung werden noch unter Verschluss gehalten, fest steht jedoch, dass Gyllenhaal den Film auch über seine Firma Nine Stories produziert.