Eine Person in orangefarbenem Oberteil und blauer Hose liegt zusammengerollt auf einem Nest aus Ästen im schlammigen Unterholz eines feuchten Waldes.

Der Kastanienmann: Versteckt oder nicht – Staffel 2 – Review

Nach fünf Jahren ist das Ermittler-Duo Naia Thulin und Mark Hess zurück. Die zweite Staffel der dänischen Netflix-Serie „Der Kastanienmann“ basiert auf dem Buch „Der Kuckucksjunge“ von Søren Sveistrup. In Staffel 2 der Serie ermitteln Naia Thulin und Mark Hess gegen einen Mörder, der seine Opfer zunächst verfolgt, bevor er sie in ein ausgeklügeltes Versteckspiel zwingt. Wie die zweite Staffel von „Der Kastanienmann“ ist, erfahrt ihr hier.

Versteckt oder nicht

Eigentlich wollte Naia Thulin (Danica Curcic) nach dem Fall des Kastanienmanns nie wieder mit ihrem Kollegen Mark Hess (Mikkel Boe Følsgaard) zusammenarbeiten. Doch ein neuer Mordfall zwingt das Ermittler-Duo erneut zur Kooperation.

Im Zentrum steht zunächst das Verschwinden der 41-jährigen Silje Thomsen in Kopenhagen. Die Ermittlungen enthüllen, dass die Frau monatelang von einem unbekannten Stalker terrorisiert wurde, der ihr Videos, Bilder und ein unheimliches Kinderlied schickte und sie auf Schritt und Tritt überwachte. Kurz darauf wird ihre Leiche gefunden. Ihre letzte Handy-Nachricht lautet: „Hab dich.“

Naia Thulin fühlt sich an einen früheren Fall erinnert: Zwei Jahre zuvor erhielt auch eine 17-jährige Schülerin, die später ermordet wurde, dieselbe mysteriöse Nachricht. Gemeinsam mit Mark Hess muss Naia nun herausfinden, ob es sich um denselben Täter handelt. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, da die Ermittler befürchten, dass der Mörder jederzeit ein neues Opfer ins Visier nehmen könnte.

Eine Frau und ein Mann stehen in einer Küche und blicken nachdenklich aus dem Fenster, wobei warmes Tageslicht die Szene beleuchtet.
Kastjanemanden. (L to R) Danica Curcic as Naia Thulin, Mikkel Boe Følsgaard as Mark Hess in Kastanjemanden. Cr. Courtesy of Netflix © 2024

Ich komme!

Während die erste Staffel von „Der Kastanienmann“ eine Adaption des gleichnamigen Romans von Søren Sveistrup darstellt, basiert die Serienfortsetzung auf dem Buch „Der Kuckucksjunge“. Nach fünf Jahren geht es mit Naia Thulin und Mark Hess weiter. Sie haben einen ähnlichen Fall wie beim Kastanienmann. Es ist ein Fall, der schon vor Jahrzehnten begonnen hat. Zum Anfang ist es mir noch nicht aufgefallen, aber zum Ende hin war mir klar, dass es „Der Kastanienmann“ nur in einem neuen Gewand ist. 

Das heißt aber nicht, dass die zweite Staffel schlecht ist. Sie ist gut und der Twist zur Mitte der Serie kommt sehr überraschend. Andere Serien hätten es nicht getan. Das kann auch daran liegen, dass das in dem Buch auch so ist, aber das weiß ich nicht, da ich das Buch noch nicht gelesen habe. Im Mittelpunkt steht diesmal Hess und er bekommt noch mehr Charakter und wir können ihn besser verstehen. Was mir gut gefallen hat, sind die Taten des Mörders. 

Die Opfer verschwinden und müssen zusehen, wie ihre Familie damit umgeht. Das mit dem Abzählreim ist ein Extra und nicht notwendig. So kommt die Polizei ja auf die Verbindung, was man auch anders geschafft hätte. Die Serie ist eine gute Thrillerserie, die jeder Thriller-Fan sich ansehen sollte, Fans der ersten Staffel erst recht.

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