Die junge Hobbyermittlerin Pippa Fitz-Amobi ist zurück und muss einen Vermisstenfall lösen. Die zweite Staffel von „A Good Girl’s Guide to Murder“ basiert auf dem Roman „Good Girl, Bad Blood“ von Holly Jackson. Die zweite Staffel ist seit dem 27. Mai im Streaming im ZDF und ab dem 24. Juni auch bei ZDFneo im Fernsehen zu sehen sein. Wie die zweite Staffel von „A Good Girl’s Guide to Murder“ ist, erfahrt ihr hier.
Ein neuer Fall
Seit der Lösung des Falls um Andie Bell ist das Leben von Pip (Emma Myers) unwiderruflich aus den Fugen geraten. Die Konsequenzen ihrer Ermittlungen lasten schwer auf ihr, weshalb sie sich vornimmt, die Vergangenheit ruhen zu lassen und ihren Fokus stattdessen voll auf das Gerichtsverfahren gegen Max Hastings (Henry Ashton) zu legen. Doch dieser Vorsatz gerät ins Wanken, als Jamie (Eden Hambelton Davies), der Bruder ihres Freundes Connor (Jude Morgan-Collie), spurlos verschwindet. Trotz anfänglichem Zögern nimmt Pip die Suche auf, während ihr die Zeit unaufhaltsam davonläuft. In einem verzweifelten Wettlauf gegen die Uhr riskiert sie alles, um Jamie zu retten – und droht dabei, ihre eigene Identität endgültig zu opfern.

Spurlos verschwunden
Basierend auf Holly Jacksons zweitem Band „Good Girl, Bad Blood“ wird die Fortsetzung der Serie um die junge Ermittlerin Pip adaptiert. Die Serie ist eine internationale Co-Produktion der BBC, Netflix und des ZDF. Produziert wird die Serie von Moonage Pictures.
Anders als bei der ersten Staffel kenne ich die Vorlage der zweiten Staffel schon. Ich kann sagen, im Grunde adaptiert man die Grundhandlung, aber nimmt sich viele Freiheiten. Zum Beispiel ändert man Charaktere bzw. nimmst sie ganz raus. So kommt der Vater von Connor und Jamie gar nicht vor. Auch ist das Produzieren des Podcasts aufs Minimum reduziert worden. Eine weitere große Änderungen sind die Konflikte zwischen den Charakteren. Wenn es in der Serie zu Konflikten kommt, sind sie schnell gelöst, anders als im Buch. Aber jetzt zur Serie selbst.
Anders als in der ersten Staffel ist dieser Fall nicht so gefährlich. Pip bekommt ab und zu anonyme Nachrichten, die aber dafür für eine mögliche dritte Staffel da sind. Was den Fall aber spannender macht. Sonst ist Pip nie in Gefahr, warum erfährt man nach und nach. Die Buchkenner wissen warum. Trotzdem ist der Fall auch wieder spannend, wirkt aber eher als Übergangsstaffel zur dritten Staffel. Die zweite Staffel von „A Good Girl’s Guide to Murder“ ist nicht so gut wie die erste Staffel, aber sie ist auch gut und macht Lust auf eine dritte Staffel und mir Lust aufs dritte Buch „As Good as Dead“.