Army of Thieves: Die Vorgeschichte von Ludwig Dieter – Kritik

Nach Zack Snyder’s “Army of the Dead” auf Netflix dauerte es nicht lange, bis die erste Fortsetzung kam. Es ist keine direkte Fortsetzung, sondern ein Prequel zu dem Safeknacker Ludwig Dieter, der von Matthias Schweighöfer verkörpert wird. “Army of Thieves” erzählt seine Vorgeschichte, wie er zum Safe knacken gekommen ist. Ob er es schafft, den zu überzeugen, erfahrt ihr hier.

Worum geht es?

In diesem Prequel zu Zack Snyders „Army of the Dead“ wird Kleinstadt-Banker Dieter in das Abenteuer seines Lebens verwickelt, als er von einer mysteriösen Frau rekrutiert wird, um an der Seite der meistgesuchten Verbrecher Interpols bei einem Raubzug quer durch Europa die legendärsten Tresore zu knacken.

Die Vorgeschichte von Ludwig Dieter

Die Geschichte von Ludwig Dieter fängt nicht in seiner Kindheit oder Jugend an, sondern da, wo die Zombie-Apocalypse schon ausgebrochen ist und er ist auch noch kein Safeknacker, sondern ein Bankangestellter namens Sebastian Schlencht-Wöhnert. Er ist fasziniert vom bayerischen Tresor-Ingenieur Hans Wagner, der seinem Namensvetter, Komponisten Richard Wagner zu seinem Opernzyklus “Der Ring des Nibelungen” vier Safes konstruiert, die nicht einfach zu knacken sind. Die Tresore sind nach den vier Teilen des Opernzyklus benannt “Rheingold”, “Walküre”, “Siegfried” und “Götterdämmerung”. Die Götterdämmerung haben wir schon in “Army of the Dead” gesehen. Im Prequel stehen aber die anderen drei Tresore im Mittelpunkt.

Matthias Schweighöfer durfte nicht nur Ludwig Dieter spielen, sondern auch Regie führen. Neben Schweighöfer besteht das Team aus Gwendoline (Nathalie Emmanuel), Rolph (Guz Khan), Korina (Ruby O. Fee), Brad Cage (Stuart Martin). Der Fokus liegt aber auf Ludwig Dieter und Gwendoline, die sehr interessiert sind an den Tresoren und nicht an dem Inhalt. Army of Thieves wirkt wie sein Vorgänger wie eine Comicverfilmung und vielleicht ist es auch Eine. Ludwig Dieter ist ein Comiccharakter erfunden von Sebastian Schlencht-Wöhnert. Der ganze Film erwähnt viele Filme und wirkt sehr nerdig, was zu Ludwig Dieter passt.

“Army of Thieves” eine gelungene Fortsetzung?

Ganz klar ja! Er ist ein klassischer Heist-Film, nur mit dem Fokus auf die Geschichte der Tresore. Der Film hat alle Elemente wie ein Heist-Film und macht es auch richtig, aber auch sehr einfach, was man auch begründen kann, da die Tresore nicht zu knacken sind. Es dauert auch etwas lange, bis der Heist losgeht. Das braucht der Film auch, weil Dieter ins kalte Wasser geworfen wird. Matthias Schweighöfer spielt Ludwig Dieter perfekt und zeigt, warum er einen eigenen Film bekommen hat. Der Film macht Spaß, nur seine Albträume von Zombies hätte es nicht gebraucht. Das wurde bestimmt nur gemacht, um die Verbindung zu “Army of the Dead” zu zeigen. Kurz vor Release von “Army of Thieves” wurde eine Fortsetzung zu “Army of the Dead” angekündigt. Die Frage ist werden Ludwig Dieter und Gwendoline sich in “Planet of the Dead“ wiedersehen?

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Bildquelle: Netflix

Ein Kommentar zu “Army of Thieves: Die Vorgeschichte von Ludwig Dieter – Kritik”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.