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Das Gold: Vom Geldraub zum Goldraub – Review

Die BBC-Miniserie “Das Gold” erzählt die Geschichte des berühmten Brink’s-Mat-Raubes und befasst sich mit den Ereignissen nach der Tat. In den sechs Folgen wird gezeigt, wie die Räuber versuchen, das Gold zu Geld zu machen. Die Schwierigkeit dabei ist es, dass sie nicht wussten, dass sie Gold erbeuten. Wie die Serie “Das Gold” ist, erfahrt ihr hier.

Der Goldraub von Heathrow

Am 26. November 1983 führt Micky Parry (Sean Harris), ein bekannter Gauner, einen Überfall auf ein Lagerhaus in der Nähe des Londoner Flughafens Heathrow durch. Dieses Lagerhaus gehört der Sicherheitsfirma Brink’s Mat. Sein Ziel ist es, etwa eine Million Pfund in verschiedenen Währungen zu erbeuten. Doch anstelle des erwarteten Geldes entdeckt die Gang drei Tonnen Goldbarren im Wert von 26 Millionen Pfund.

Zu Beginn scheint die Gang überglücklich zu sein, ihr Ziel erreicht zu haben. Doch bald wird ihnen bewusst, dass es äußerst schwierig ist, eine so große Menge Gold in Bargeld umzuwandeln. Dann tritt der Hehler Kenneth Noye (Jack Lowden) in Erscheinung, und schon bald wird auch der zwielichtige Anwalt Edwyn Cooper (Dominic Cooper) in die Angelegenheit verwickelt. Edwyn ist von der finanziellen Unterstützung der wohlhabenden Familie seiner Frau abhängig und träumt davon, endlich auf eigenen Beinen zu stehen.

Vom Geldraub zum Goldraub

Eigentlich wollten die Räuber Geld erbeuten, aber niemand wusste, dass ausgerechnet an diesem Tag 3 Tonnen Gold bei Brink’s Mat gelagert waren. Dieser Überfall hat wirklich 1983 stattgefunden, aber die Serie “Das Gold” nimmt sich Freiheiten, wie sie es am Anfang jeder Folge gesagt wird. Die Serie behandelt die Ereignisse nach dem Raub, denn Gold ist schwer loszuwerden, erst recht, wenn man nicht darauf vorbereitet ist. Der Fokus liegt auf die Ermittler und nicht auf die Räuber. So geht das Gefühl dafür unter, wie viel Gold die Räuber zu Geld machen. Wir erfahren, wie sie das machen, aber nur im Ansatz.

Mit gefiebert hat man auch nicht richtig, da die Charaktere eine Hintergrundgeschichte haben, aber die nicht zum Tragen kommen. Zum Beispiel ist die Polizistin Nicki Jennings (Charlotte Spencer) die Tochter eines bekannten Verbrechers, es wird mehrfach angesprochen, eine richtige Bedeutung für die Handlung hat es aber nicht. Später gibt es noch einen 6-monatigen Zeitsprung und gefühlt ist da nichts passiert. Der ist nur dazu da, damit das Gerichtsverfahren zu einem Ende kommt. Man muss sagen, dass man die Story auch in einem Film verarbeiten hätte können. “Das Gold” ist kein Highlight, aber kann unterhalten, wenn man sechs Stunden Zeit hat. Wer bei “Das Gold” einen Heist erwartet, wird enttäuscht.

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Bildquelle: IMDb

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