Ein Junge mit zerzausten, gelockten Haaren sitzt in einem Stuhl und blickt nach vorne. Er trägt ein gestreiftes T-Shirt, Jeans und hat verkabelte Sensoren an seinem Kopf sowie eine Blutdruckmanschette an seinem rechten Arm. Vor ihm auf einem Tisch steht ein alter Röhrenmonitor, der eine grüne EKG-Kurve anzeigt, sowie weitere medizinische Geräte. Die Beleuchtung ist dunkel und warm. Im Hintergrund sind undeutlich Personen und ein Labor zu erkennen.

Das Institut: Eine gute Serienadaption? – Staffel 1 – Review

Mit der Serie “Das Institut” adaptiert MGM+ den gleichnamigen Roman von Stephen King. Die Geschichte dreht sich um den hochbegabten Teenager Luke Ellis. Nach seiner Entführung findet er sich im geheimnisvollen Institut wieder, einem Ort, an dem auch andere Kinder mit besonderen Fähigkeiten festgehalten werden. Wie die erste Staffel von “Das Institut” ist, erfahrt ihr hier.

Institut für Begabte

Das Leben des hochtalentierten Teenagers Luke Ellis (Joe Freeman) nimmt eine drastische Wendung, als Fremde eines Nachts in sein Elternhaus eindringen, seine Eltern ermorden und ihn entführen. Er erwacht in einer geheimnisvollen Anstalt, die tief in den Wäldern Maines versteckt ist und in der zahlreiche andere Kinder und Jugendliche gefangen gehalten werden. Alle Insassen verfügen über außergewöhnliche Kräfte und werden von der rätselhaften Institutsleiterin Ms. Sigsby (Mary Louise Wilson) in zwei Gruppen eingeteilt: TKs (Telekinetiker) und TPs (Telepathen). 

Tagtäglich müssen Luke und seine neuen Freunde schmerzhafte Experimente und Folter ertragen. Luke erkennt, dass er unbedingt einen Weg aus dem Institut finden muss. Währenddessen versucht der ehemalige Polizist Tim Jamieson (Ben Barnes), in der nahegelegenen Ortschaft DuPray einen Neuanfang zu wagen und seine schmerzhafte Vergangenheit hinter sich zu lassen. Doch die Ruhe währt nicht lange, denn schon bald kreuzen sich seine Wege mit denen des Teenagers Luke Ellis.

Ein jugendlicher Junge mit kurz geschnittenen, hellbraunen Haaren und großen Augen sitzt auf einem Holzrahmenbett. Er trägt ein einfaches blaues T-Shirt und eine gemusterte Pyjamahose. Sein Blick ist direkt auf den Betrachter gerichtet und wirkt überrascht oder schockiert. Im Hintergrund, an der blauen Wand, hängt ein Plakat, das einen Basketballspieler bei einem Dunking zeigt. Die Szene ist von einem starken, blauen Licht auf der linken Seite und einem rötlich-orangenen Licht auf der rechten Seite beleuchtet.
© MGM+

Eine gute Serienadaption?

Der Roman “Das Institut” von Stephen King gehört zu meinen Favoriten von King. Da war ich sehr gespannt als die Serienadaption angekündigt wurde. Nur eins gefiel mir nicht, dass sie für MGM+ entwickelt wird. In den USA ist MGM+ (vorher: Epix) ein Pay-TV-Sender und hierzulande ein Prime-Channel von Amazon selbst. Und da weiß man entweder, dass die Serie hier sehr spät oder pünktlich erscheint, aber niemand bekommt es mit. Die Serie kam pünktlich zum US-Start, aber beworben wurde sie nicht. Ich habe einfach am 13. Juli auf Prime Video vorbei geschaut und sie war verfügbar.

Jetzt aber zum Inhalt der Serie. Wie auch im Buch gibt es zwei große Handlungsstränge. Einmal der von Luke Ellis und dem Institut. Dann noch Tim Jamieson, der im nahe gelegenen Ort als Nachtklopfer arbeit und dahinter kommt, was die da machen. Allgemein bleibt die Serie nah am Buch und das gefällt mir. Doch nimmt sich die Serie viele Freiheiten, besonders im Finale. Wie auch das Buch gefällt mir die Serie sehr. Alle Charaktere sind gut besetzt, doch bleiben sie sehr oberflächlich. Trotzdem ist die ganze Geschichte sehr spannend erzählt.

Es tut mir für “Das Institut” leid, dass sie hierzulande nicht viel Aufmerksamkeit bekommt. Dafür scheint es aber sonst gut für die Serie auszusehen, denn sie wurde für eine zweite Staffel verlängert. Es wird also interessant, wie es weitergeht, eine Buchvorlage gibt es nicht. Aber das Finale der Staffel macht Möglichkeiten für eine zweite Staffel auf.

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