Drehbuchautor für Ridley Scotts „Alien“-Film gefunden, Trailer zu „Das NEINhorn“ von Marc-Uwe Kling, „Sindbad“ soll verfilmt werden, „Wildwood“ soll teurer sein als gedacht und Castzugänge für die dritte Staffel von „The Gentlemen“. In unserem „News Roundup“ fassen wir dir die spannenden News aus der Film- und Serienwelt zusammen.
Drehbuchautor für Ridley Scotts „Alien“-Film gefunden
Während eine Fortsetzung zu „Alien: Romulus“ ruht, entwickeln die 20th Century Studios einen neuen „Alien“-Film mit Produzent Ridley Scott. Für das Drehbuch wurde Aaron Guzikowski verpflichtet, der mit Scott bereits an „Raised by Wolves“ zusammenarbeitete und den Thriller Prisoners schrieb.
Der Film soll an „Prometheus“ sowie „Alien: Covenant“ anknüpfen und die Handlung um den Androiden David fortführen. Ob Scott Regie führt, ist ungeklärt. Bei einem Drehstart 2027 erscheint ein Kinostart 2028 oder 2029 realistisch.

Trailer zu „Das NEINhorn“ von Marc-Uwe Kling
Marc-Uwe Klings Kinderbuch „Das NEINhorn“ (illustriert von Astrid Henn) wird als animierter Kinofilm adaptiert. Kling führt Regie, schreibt das Drehbuch und spricht die Hauptfigur. Die Handlung folgt dem bockigen Einhorn, das aus dem Herzwald flieht und mit dem WASbären, dem NAhHUND und der KönigsDOCHter ins Abenteuer gerät. Zum Sprecher-Ensemble gehören Nora Tschirner, Torsten Sträter, Karoline Herfurth, Hazel Brugger, Carolin Kebekus, Tobi Krell, Bodo Wartke, Daniel Zillmann und Ralph Ruthe. Der Kinostart ist am 1. Januar 2027.

„Sindbad“ soll verfilmt werden
Beflügelt durch den monumentalen Kinoerfolg von Christopher Nolans „Die Odyssee“ (knapp 1,8 Milliarden Dollar Einspielergebnis) befindet sich eine neue Leinwandadaption des klassischen Abenteuerstoffs „Sindbad“ in Entwicklung.
Für Regie und Drehbuch zeichnet der Kanadier Francesco Lucente (Starbright) verantwortlich, der das Projekt gemeinsam mit Cappu Films realisiert. Als visueller Partner wurde die achtfach oscarprämierte Effektschmiede DNEG (Dune, Interstellar, Die Odyssee) an Bord geholt, um das Seefahrer-Abenteuer aus „Tausendundeine Nacht“ mit epischen Kreaturen und handwerklichem Spektakel der alten Schule umzusetzen. Die Vorproduktion soll Anfang 2027 anlaufen; der reguläre Kinostart von „Sinbad“ ist für März 2029 anvisiert.

„Wildwood“ soll teurer sein als gedacht
Trotz bester Kritiken droht Travis Knights Stop-Motion-Film „Wildwood“ ein finanzieller Flop: Insider Jeff Sneider berichtet von 400 bis 700 Millionen Dollar Produktionskosten statt der vermuteten 100 Millionen. Damit übertrifft er Disneys „Rapunzel – Neu verföhnt“ (260 Mio.) und zählt zu den teuersten Filmen überhaupt.
Ursachen sind Entwicklungen seit 2011, sechs Jahre Stop-Motion-Dreh und Caleb Deschanels dreijähriger Set-Einsatz. Ein Einspielen der Kosten gilt nach nur 15,1 Millionen Dollar am US-Startwochenende als unmöglich. Dank der Eigentümerfamilie Knight (Nike) ist Laika jedoch nicht insolvenzgefährdet. Deutscher Kinostart ist am 5. November 2026 (Vorpremieren ab 31. Oktober).

Castzugänge für die dritte Staffel von „The Gentlemen“
Netflix hat Guy Ritchies Gangster-Serie „The Gentlemen“ frühzeitig um eine 3. Staffel verlängert. Die Dreharbeiten zu den acht Episoden starteten im Oktober 2026, sodass ein Release Ende 2027 oder Anfang 2028 erwartet wird.
Inhaltlich bauen Eddie Horniman (Theo James) und Susie Glass (Kaya Scodelario) ein Casino-Geschäft im Nahen Osten auf. Neben Ritchie hinter der Kamera kehren Joely Richardson, Vinnie Jones, Ray Winstone und Giancarlo Esposito zurück. Daniel Ings ist als Freddy nicht mehr dabei; Gerüchte über Meghan Markle sind haltlos.