Francis Lawrence verfilmt „Red Rising“, Starttermin für die zweite Staffel vom „Scrubs“-Revival, Julia Ducournau verfilmt den Roman „Mein wahrer Name ist Elisabeth“, Quentin Tarantino hat das Drehbuch seines letzten Films schon fertig, Jordi Mollà stößt zum Cast von „C.L.A.Y.“ mit Nicolas Cage dazu, Joel und Ethan Coen arbeiten wieder zusammen, Sony schnappt sich die internationalen Verleihrechte an „You Can See Everything“, Neuer Teaser zu „Slayground“ von Jeremy Saulnier, Daniel Ings verlässt „The Gentlemen“ und Jeff Daniels wird zum Ermittler in „Bannerman“. In unserem „News Roundup“ fassen wir dir die spannenden News aus der Film- und Serienwelt zusammen.
Francis Lawrence verfilmt „Red Rising“
Nach jahrelangen gescheiterten Versuchen lässt Paramount Pictures den Science-Fiction-Bestseller „Red Rising“ von Pierce Brown offiziell verfilmen. Die Regie übernimmt Francis Lawrence (Tribute von Panem), das Drehbuch stammt von Justin Rhodes (Secret Level, Terminator: Dark Fate), mit dem Lawrence bereits an „BioShock“ arbeitete.
Die Vorlage verkaufte sich über sechs Millionen Mal und spielt auf einem futuristischen Mars mit striktem Kastensystem. Protagonist Darrow aus der untersten Kaste der „Roten“ will nach dem Tod seiner Frau die herrschenden „Goldenen“ infiltrieren und das Regime stürzen. Für Paramount stärkt das Projekt das Produktionsvolumen nach der Warner-Fusion und bedient den aktuellen Trend zu Dystopien und Young-Adult-Stoffen.

Starttermin für die zweite Staffel vom „Scrubs“-Revival
Nachdem kürzlich eine Falschmeldung die Runde machte, steht das offizielle Streaming-Datum fest: Die zweite Staffel des „Scrubs“-Revivals startet am 25. November 2026 bei Disney+. Zum Auftakt stellt der Streamingdienst direkt zwei Folgen online, danach geht es im wöchentlichen Rhythmus weiter; die Staffel umfasst insgesamt zehn Episoden.
Inhaltlich rückt neben dem Klinikalltag von J.D. (Zach Braff), Turk (Donald Faison) und Elliot (Sarah Chalke) eine schwere Erkrankung ihres Mentors Dr. Cox (John C. McGinley) ins dramatische Zentrum, für die das Team verzweifelt nach einer Therapie sucht. Zudem wird J.D. mit einem alten Widersacher konfrontiert, und Scott Foley kehrt als Elliots Ex-Freund Sean zurück.

Julia Ducournau verfilmt den Roman „Mein wahrer Name ist Elisabeth“
Regisseurin Julia Ducournau (Raw, Titane, Alpha) hat ihr nächstes Regieprojekt ausgewählt: Sie adaptiert den französischen Bestseller-Tatsachenroman „Mein wahrer Name ist Elisabeth“ von Adèle Yon.
Das in 21 Sprachen übersetzte Buch basiert auf Archivrecherchen der Autorin über das Schicksal ihrer Urgroßmutter Elisabeth im Frankreich der 1950er-Jahre. Nach einer Schizophrenie-Diagnose wurde Elisabeth einer Lobotomie unterzogen und verbrachte anschließend 17 Jahre in einer geschlossenen Psychiatrie. Autorin Adèle Yon lehnte andere Angebote ab und vergab die Rechte explizit an die für ihren intensiven Body-Horror bekannte Goldene-Palme-Gewinnerin Ducournau. In der Branche wird bereits über eine mögliche Premiere des Films bei den Filmfestspielen von Cannes im Jahr 2028 spekuliert.

Quentin Tarantino hat das Drehbuch seines letzten Films schon fertig
In der Graham Norton Show bestätigte Quentin Tarantino, dass das Drehbuch für seinen zehnten und finalen Spielfilm fertig ist. Vor der Umsetzung plant er jedoch sein Theaterstück „The Popinjay Cavalier“ aufzuführen und eine Familienpause einzulegen.
Nach dem Aus von „The Movie Critic“ und der Regieübergabe des Cliff-Booth-Spin-offs an David Fincher ist unklar, ob das Skript verfilmt wird oder eine Theater-Adaption seinen Kino-Abschied bildet. Die Pause seit „Once Upon a Time… in Hollywood“ (2019) ist bereits die längste seiner Karriere.

Jordi Mollà stößt zum Cast von „C.L.A.Y.“ mit Nicolas Cage dazu
Der Cast von Simon Aframs Cyber-Thriller „C.L.A.Y.“ wächst weiter: Neben Hauptdarsteller Nicolas Cage, Emilio Sakraya, Michael Sheen, Adrian Topol und Jordi Mollà stößt nun auch Agnez Mo zum Ensemble. Die indonesische Schauspielerin, die zuletzt in Staffel 4 von „Reacher“ als Antagonistin Lila Hoth zu sehen war, feiert damit ihr englischsprachiges Spielfilmdebüt.
Der Thriller dreht sich um ein junges Computergenie, das in das titelgebende Hacker-Kollektiv „C.L.A.Y.“ (Clowns Laughing At You) hineingezogen wird. Durch ihre Aktionen, Provokationen aus dem Netz mit realen Konsequenzen zu vergelten, geraten die Hacker ins Visier von Geheimdiensten, rivalisierenden Hackern und Verbrechersyndikaten. Die Dreharbeiten starten im November 2026 in London.

Joel und Ethan Coen arbeiten wieder zusammen
Acht Jahre nach „The Ballad of Buster Scruggs“ (2018) drehen die Brüder Joel und Ethan Coen (Fargo, No Country for Old Men) wieder gemeinsam einen Film. Gegenüber AFP verwies Joel Coen auf ihr Alter (über bzw. knapp unter 70): „Wir werden alt. Es sollte also besser in naher Zukunft passieren.“ Details zur Handlung fehlen noch, jedoch nutzen sie ihr Archiv aus Ideen und Skripten. Streitgerüchte dementierten sie: Die Pause diente nur der Verwirklichung eigener Projekte – etwa Joels „The Tragedy of Macbeth“ oder Ethans „Drive-Away Dolls“.

Sony schnappt sich die internationalen Verleihrechte an „You Can See Everything“
Die A24-Meta-Doku „You Can See Everything“ von Nathan Fielder und Lance Oppenheim sorgt mit 98 % bei Rotten Tomatoes und zeitweise Platz 1 auf Letterboxd für Aufsehen. Der dreistündige Film beleuchtet Theranos-Gründerin Elizabeth Holmes vor ihrer Haftstrafe und verwischt dabei die Grenzen zwischen Realität und Manipulation. Sony Pictures hat sich die internationalen Rechte gesichert und bringt das Werk in Deutschland ins Kino; der Starttermin folgt.

Neuer Teaser zu „Slayground“ von Jeremy Saulnier
Der erste Trailer zum Verfolgungsthriller „Slayground“ von Regisseur Jeremy Saulnier (Green Room) verspricht eine düstere, actionreiche Hatz mit Horrorelementen. Cory Michael Smith spielt den Erschrecker „Metal Mike“ Graves, der nach einem Blackout in einer Geisterbahn neben seinen ermordeten Kollegen erwacht. Als Verdächtiger einer Großfahndung flieht er durch die Halloween-Zeit, um seine Unschuld zu beweisen und das Massaker aufzuklären. US-Kinostart ist am 29. Januar 2027; der deutsche Termin folgt in Kürze.

Daniel Ings verlässt „The Gentlemen“
Schauspieler Daniel Ings kehrt in der bereits bestätigten dritten Staffel der Netflix-Serie „The Gentlemen“ von Guy Ritchie nicht als Freddy Horniman zurück, wie er dem HATC Magazine bestätigte. Nach Freddys düsterer Entwicklung und dem bizarren Ende der zweiten Staffel sah Ings keinen logischen Weg für eine erneute Neuerfindung der Figur. Die Dreharbeiten zu Staffel 3 laufen dennoch bereits. Neben Theo James und Kaya Scodelario stößt Robert Carlyle (Trainspotting) neu zum Cast. Ings widmet sich neuen Projekten wie „Star Wars: Starfighter“ und „Summoner“.

Jeff Daniels wird zum Ermittler in „Bannerman“
AMC und Netflix adaptieren John R. Maxims Action-Thriller-Reihe als Serie „Bannerman“. In den USA startet sie bei AMC vor dem Wechsel zu Netflix; in Deutschland erscheint sie direkt bei Netflix. Das Projekt stammt von Shane Black und Craig Silverstein. Als erster Hauptdarsteller steht Jeff Daniels fest: Er spielt Raymond Lesko, einen suspendierten NYPD-Detective, der seine Tochter beschützt. Die Buchvorlage handelt vom Elite-Agenten Paul Bannerman, der ein Killer-Team zum gemeinsamen Ruhestand bewegt, doch die Vergangenheit holt sie ein. Die Besetzung der Hauptrolle ist noch offen.