Die Netflix-Serie „Man on Fire“ adaptiert A.J. Quinells Creasy-Romane. Sie handelt vom Ex-Söldner John Creasy, der den Tod eines Freundes rächen und dessen Tochter beschützen will. In der Rolle von John Creasy ist Yahya Abdul-Mateen II zu sehen und tritt in die Fußstapfen von Scott Glenn und Denzel Washington. Wie die erste Staffel von „Man on Fire“ ist, erfahrt ihr hier.
Mann unter Feuer
Der traumatisierte Ex-Special-Forces-Agent John Creasy (Yahya Abdul-Mateen II) lebt zurückgezogen, nachdem eine missglückte Operation ihn gebrochen hat. Sein alter Freund Paul Rayburn (Bobby Cannavale) bietet ihm jedoch einen Neuanfang mit einem Job in Brasilien.
Dort wird Creasy in ein verheerendes Ereignis hineingezogen: Ein mysteriöser Bombenanschlag zerstört ein Hochhaus. Creasy setzt nun alles daran, die Verantwortlichen aufzuspüren. Gleichzeitig muss er Paul Rayburns Tochter Poe (Billie Boullet) beschützen, eine Zeugin, die das Attentat überlebt hat und dadurch in akuter Lebensgefahr schwebt. Poe hat durch das brutale Verbrechen ihre Familie und ihr Zuhause verloren. Creasy ist fest entschlossen, jeden zu eliminieren, der ihr weiteres Leid zufügen will.

Eine gute Actionserie?
Netflix hat im März 2023 offiziell eine Serienadaption der Creasy-Romane von A.J. Quinnell in Auftrag gegeben. Die erste Staffel dieser Serie stützt sich auf die Bücher „Der Söldner“ (Man on Fire) und „Die Spur des Söldners“ (The Perfect Kill). Der Roman „Man on Fire“ wurde bereits zweimal verfilmt: 1987, mit Scott Glenn in der Hauptrolle, und 2004 als „Mann unter Feuer“ von Tony Scott, in dem Denzel Washington die Rolle des John Creasy übernahm.
Ich kenne die Bücher und die Verfilmungen nicht, deswegen kann ich nur die Serie an sich bewerten, aber ich werde mir den Film mit Denzel Washington noch anschauen, der ist aktuell auch bei Netflix. Aber ich denke, man braucht die Vorlagen nicht, um in „Man on Fire“ reinzukommen. Zu Beginn sehen wir eine Mission, die komplett schiefläuft und Creasy ist der einzige Überlebende und hat damit zu kämpfen. Kleiner Spoiler, wir erfahren aber keine großen Hintergründe dazu. Andere Serien hätten das mit der aktuellen Handlung verbunden, aber das tut diese hier nicht.
Das muss die Serie auch nicht, denn die Handlung ist schon spannend genug. Nur ist sie leider etwas vorhersehbar. Denn das große Geheimnis ist schnell erratbar, wenn man so eine Art von Serien öfters gesehen hat. Aber das sollte einen aber nicht abschrecken lassen, denn das Geheimnis ist nicht so wichtig. Wichtig ist es, ob Creasy es schafft, die Leute hinter dem Bombenanschlag zu töten und Poe in Sicherheit zu bringen. „Man on Fire“ ist eine krasse Actionserie mit einem richtig guten Cast.
Ich mag das Team, was Creasy im Laufe der Serie um sich versammelt. Leider kommt Rio de Janeiro, wo die Serie spielt, nicht so ganz zur Geltung. Am Anfang gelingt es noch, aber zum Ende hin könnte es auch ganz woanders spielen. Am Ende erfahren wir dann noch, dass Creasy eine Chance bekommt, sein Team zu rächen. Was ein Ausblick auf eine mögliche zweite Staffel.