Manifest: Soll man den Berufungen folgen? – Staffel 2 – Review Classics

Die Serie “Manifest” erzählt die Geschichte der Passagiere von Flug 828, die nach über fünf Jahren mit einer mysteriösen Kraft zurückkehren. In der zweiten Staffel versucht die Gruppe um Familie Stone herauszufinden, wie sie das Todesdatum umgehen können. Wie die zweite Staffel von “Manifest” ist, erfahrt ihr hier.

Das Todesdatum

In einem dramatischen Showdown zwischen Zeke (Matt Long) und Jared (J.R. Ramirez) löst sich ein Schuss, der Michaela (Melissa Roxburgh) schwer verletzt. Zeke flieht auf ihre Bitte hin. Zwei Monate später scheint sich die Familie Stone erholt zu haben, doch eine düstere Vorahnung führt Ben (Josh Dallas) auf die Suche nach zwei verschwundenen Passagieren. Grace (Athena Karkanis) kämpft mit ihrer Schwangerschaft, während Saanvi (Parveen Kaur) unter dem wachsenden Einfluss des Majors (Elizabeth Marvel) steht. Die 828-Passagiere ringen mit der Erkenntnis ihres bevorstehenden Todes am 2. Juni 2024.

Auch Zeke hat nur noch wenige Monate zu leben, sein Körper zeigt bereits Anzeichen seines nahenden Endes. Er sucht verzweifelt nach einem Weg, sein Schicksal zu überlisten, und bittet die Stones und Saanvi um Hilfe. Saanvi selbst geht immer größere Risiken ein, um ein Heilmittel für die Berufungen zu finden. Doch die Bedrohungen hören nicht auf: Die radikalen Xer sehen die Passagiere von Flug 828 als Gefahr und wollen sie vernichten.

© NBC

Soll man den Berufungen folgen?

Nachdem die 828er in der ersten Staffel erfahren haben, dass sie sterben werden, versuchen sie herauszufinden, wie sie das umgehen können. Dabei finden sie heraus, dass dieses Phänomen schon einmal passiert ist. Währenddessen werden sie zur Zielscheibe der Xer, die denken, die 828er wären gefährlich. Auch Adrian (Jared Grimes) und seine Kirche machen die Situation nicht gerade besser.

Die zweite Staffel geht da weiter, wo die erste aufgehört und löst zum Glück den Cliffhanger der letzten Staffel auf. Dieses Ereignis setzt den Grundpfeiler der Beziehung zwischen Michaela, Jared und Zeke. Auch die Beziehung der Familie Stone steht im Fokus. Der Major ist in der Hälfte dieser Staffel nicht mehr als eine Randnotiz, was schade ist. Aber das, was man erfährt, könnte der Handlungsstrang der dritten Staffel werden. Ein Problem, das die Staffel hat, ist der Übergang zwischen Folge 10 und Folge 11, wo Adrian Zweifel an den Berufungen äußerte. Dann ist Ben auch überzeugt und dann wieder nicht. Es ist immer noch fraglich, warum es diese Berufungen gibt und ob Adrian recht hat oder nicht. Für mich fühlt sich die zweite Staffel wie eine Übergangsstaffel von der ersten zur dritten an. Ob es stimmt, wird sich mit der dritten Staffel zeigen.

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