Meta-Action-Komödie „Jason Statham Stole My Bike“ von David Leitch, Immobilienkette wird zum tödlichen Albtraum in „Wrong Move“, Belfast-Epos über verlorene Träume und Neuanfänge in „Close to Home“, Der Lonesome Cowboy „Lucky Luke“ reitet ab Frühling auf Disney+, Zach Cregger liefert „radikal anderen“ Horror-Ansatz zum „Resident Evil“-Reboot und Starttermin für Mike Flanagans „Carrie“-Serie im Oktober 2026 bestätigt. In unserem „News Roundup“ fassen wir dir die spannenden News aus der Film- und Serienwelt zusammen.
Meta-Action-Komödie „Jason Statham Stole My Bike“ von David Leitch
Jason Statham kehrt mit der Action-Komödie „Jason Statham Stole My Bike“ zu seinen komödiantischen Wurzeln zurück. Unter der Regie von David Leitch (Bullet Train, The Fall Guy) und nach einem Drehbuch von Alison Fierl (BoJack Horseman) spielt Statham eine selbstironische, Meta-Version seiner selbst. Der Film wird als „Liebesbrief an das Action-Genre“ erwartet und nimmt das Image des globalen Superstars humorvoll aufs Korn, ähnlich wie Nicolas Cages Massive Talent.

Immobilienkette wird zum tödlichen Albtraum in „Wrong Move“
Channel 4 kündigt die sechsteilige, schwarzhumorige Thrillerserie „Wrong Move“ an. Die Serie thematisiert die gefährlichen Dynamiken des britischen Immobilienmarktes, ausgelöst durch den Rückzug („Gazumping“) von Detective Sergeant Trevor Bamford aus einer Kaufkette. Sein manipulativer Schachzug bricht die Existenz der nachfolgenden drei verzweifelten Paare – Michael und Catherine, Stella und Juliette sowie Asif und Emily. Als die Familien den Polizisten zur Rede stellen, eskaliert die Konfrontation in Gewalt und endet in einem Mord. Die britische Besonderheit, bei der Verträge erst sehr spät bindend werden, steht im Fokus. Zum Produktionsteam gehören Autor Ben Edwards, Regisseur Rene Pannevis und die Produzenten Ash Atalla und Alex Smith von Roughcut Television.

Belfast-Epos über verlorene Träume und Neuanfänge in „Close to Home“
Channel 4 verfilmt Michael Magees preisgekröntes Debüt „Close to Home“ als vierteiliges Drama. Die Miniserie, produziert von Element Pictures (Normal People), fängt die raue Realität des Post-Konflikt-Belfasts ein. Im Zentrum steht Sean (Anthony Boyle), der nach dem Studium mittellos in sein West Belfast der 2010er Jahre zurückkehrt und in alte Muster abzugleiten droht. Ein gewalttätiger Ausbruch gefährdet seine Zukunft, während seine Ex-Freundin Mairead (Jessica Reynolds) ihn zur literarischen Verarbeitung seiner Erfahrungen motiviert, um dem Teufelskreis aus Armut und Gewalt zu entkommen. Magee adaptiert sein autobiografisches Werk selbst; Regie führt Diarmuid Goggins (Blue Lights). Die Serie gilt als authentischste Darstellung des modernen Belfast und beleuchtet das Trauma und die Perspektivlosigkeit junger Männer nach dem Nordirlandkonflikt.

Der Lonesome Cowboy „Lucky Luke“ reitet ab Frühling auf Disney+
Zum 80. Comic-Jubiläum kommt die „Lucky Luke“-Realverfilmung als achtteilige Western-Abenteuerserie zu Disney+. Die Serie soll klassischen franko-belgischen Comic-Charme mit Blockbuster-Ästhetik verbinden. In der Handlung sucht Lucky Luke, gespielt von Alban Lenoir, mit der 18-jährigen Louise (Billie Blain) deren verschwundene Mutter und deckt eine Verschwörung auf. Die berüchtigten Dalton-Brüder sowie historische Figuren wie Billy the Kid und Calamity Jane sind ebenfalls dabei. Kritiker vergleichen den farbenfrohen, frischen Look mit One Piece und Wild Wild West. Mit Action-Star Lenoir (Verirrte Kugel) in der Titelrolle wird auf physische Stunts und authentisches Cowboy-Flair gesetzt.

Zach Cregger liefert „radikal anderen“ Horror-Ansatz zum „Resident Evil“-Reboot
Constantin Film-Chef Oliver Berben bestätigte, dass das Reboot der erfolgreichen Zombie-Saga unter Regisseur Zach Cregger (Barbarian, Weapons) abgedreht ist. Das Projekt bricht stilistisch radikal mit den Vorgängern (Jovovich-Ära und 2021er Reboot). Cregger genoss volle kreative Freiheit, um sich von Action-Blockbustern zu distanzieren und seine Handschrift (unvorhersehbar, atmosphärisch dicht) einzubringen. Die Dreharbeiten in Prag endeten im Oktober 2025; Cregger ist nun in der Postproduktion. Erwartet wird echter Horror im Sinne der frühen Videospiele statt übermenschlicher Action.

Starttermin für Mike Flanagans „Carrie“-Serie im Oktober 2026 bestätigt
Mike Flanagan adaptiert Stephen Kings Debüt „Carrie“ als Serie für Prime Video. Die Serie, die den psychologischen Terror der Vorlage modernisieren soll, startet laut Schauspielerin Katee Sackhoff im Oktober 2026 exklusiv bei Prime Video. Die Postproduktion läuft, um Flanagans dichten Horror-Look zu perfektionieren. Zum Cast gehören Flanagans Stammgäste, darunter Summer H. Howell als Carrie White, Kate Siegel, Rahul Kohli und Samantha Sloyan, sowie Neuzugänge wie Katee Sackhoff, Amber Midthunder und Matthew Lillard. Sackhoff beschreibt das Projekt als „cleveren, psychologischen Horror“ mit emotionaler Wucht.