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Road House: Ein Schlag in die Fresse – Kritik

Nach 35 Jahren erschien am letzten Donnerstag das Remake zu “Road House” auf Prime Video. Im Original schlüpfte Patrick Swayze in die Rolle des Daltons. Im Remake übernimmt diese Rolle Jake Gyllenhaal. Im Kern wurde die Handlung übernommen, aber erzählt eine eigene Geschichte. Wie der Film “Road House” ist, erfahrt ihr hier.

Vom MMA-Kämpfer zum Türsteher

Dalton (Jake Gyllenhaal), ein ehemaliger MMA-Kämpfer, dessen Karriere bereits ihren Höhepunkt überschritten hat, erhält ein Angebot, als Türsteher in einer Truck-Stop-Bar namens “Road House” auf den Florida Keys zu arbeiten. Die Bar benötigt dringend einen Türsteher, da das Publikum zunehmend gewalttätig geworden ist, und Daltons Bekanntheit könnte einige Schlägereien von vornherein verhindern. Doch die eigentliche Bedrohung für das “Road House” kommt von anderer Seite: Der zwielichtige Investor Brandt (Billy Magnussen) plant, die Bar zu übernehmen, um dort ein Luxus-Ressort zu errichten. Um sein Ziel zu erreichen, setzt er den äußerst brutalen Schläger Knox (Conor McGregor) und seine Schergen auf die Bar an. Doch sie haben nicht mit Elwood Dalton gerechnet.

© Prime Video

Ein Schlag in die Fresse

Vor der Veröffentlichung des Films “Road House” gab es schon negative Nachrichten, zum einen war der Regisseur Doug Liman sauer auf Amazon, weil der Film doch nicht ins Kino, sondern direkt zu Prime Video kam. Zum anderen verklagt der Drehbuchautor vom Original Lance Hill Amazon, da sie nicht die Lizenz an seinem Drehbuch habe (mehr Infos dazu hier). Jetzt aber zum Inhalt des Films. Was man sagen muss, es geht sofort los. Zu Beginn sehen wir einen Kampf, wo sich Post Malone in einem Bare-Knuckle-Fight prügelt und danach kommt Dalton, der wohl davon lebt, dass die Gegner wissen, wer er ist und nicht gegen ihn kämpfen will.

Es wird schnell klar, wo es mit dem Film hingeht, auch wenn man das Original nicht kennt. Der Club soll aufgekauft werden und man versucht es mit illegalen Mitteln. Und Dalton soll dies unterbinden. Der Film macht richtig Spaß, bis Conor McGregor auftaucht, denn dann wird es übertrieben. Die Schurken werden übertrieben dargestellt. Es wirkt einfach, als wären sie in einem anderen Film. Danach überspitzt sich die Story extrem. Ab einem gewissen Punkt ist es eigentlich egal, wofür Dalton überhaupt da ist. Jake Gyllenhaal spielt die Rolle des Daltons sehr gut und ich würde gerne mehr von seiner Vorgeschichte sehen. Wenn man die Action abzieht, ist “Road House” ein charmanter Film. Dass der Film nicht ins Kino läuft, ist ein Fehler, denn dafür ist er gemacht. Er würde mehr im Kino seine Wirkung entfalten, wie die “Fast and Furious”-Filme. Am Ende muss ich sagen, dass mir das Original “Road House” besser gefallen hat, aber im Grunde sind beide Filme komplett verschieden.

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