Die Verschwörung aus der zweiten Staffel geht weiter und geht bis in Weiße Haus. Peter Sutherland muss versuchen, den Informationshändler zu überführen. Diesmal wird er von der Journalistin Isabel De Leon unterstützt. Wie die dritte Staffel von „The Night Agent“ ist, erfahrt ihr hier.
Die Verschwörung geht weiter
Nach den aufregenden Ereignissen der zweiten Staffel sieht sich Night Agent Peter Sutherland (Gabriel Basso) mit einem neuen, komplexen Fall konfrontiert. Er muss einen jungen Finanzbeamten finden, der nach der Ermordung seines Vorgesetzten mit brisanten Regierungsdaten nach Istanbul geflohen ist. Diese Flucht löst eine Kette von Ereignissen aus, die Peter zwingt, ein weit verzweigtes Netzwerk für Schwarzgeld zu untersuchen. Auf seiner Jagd muss er nicht nur professionellen Killern ausweichen, sondern gerät auch mit einer hartnäckigen Journalistin (Genesis Rodriguez) aneinander. Gemeinsam deckt das ungleiche Duo unter Einsatz ihres Lebens tief verborgene Geheimnisse und alte Feindseligkeiten auf, deren Enthüllung das Potenzial hat, die Regierung in ihren Grundfesten zu erschüttern.

Die letzte Mission?
Nach der eher schwachen zweiten Staffel von „The Night Agent“ hatte ich nicht so Bock auf die dritte Staffel. Aber das hat sich schnell geändert. Die dritte Staffel führt die Handlung der zweiten Staffel weiter und beendet diese auch. Mir ist wenig von der zweiten Staffel im Gedächtnis geblieben, aber die dritte Staffel wird es. Peter ist in der Staffel ohne Rose unterwegs, findet aber schnell ein neues Team. Das bringt frischen Wind in die Serie. Und ich bin voll dafür, dass in der vierten Staffel Peter und Chelsea Arrington (Fola Evans-Akingbola) ein Team bilden sollten. Die dritte Staffel erzählt keine originelle Story, aber eine richtig gute.
Diesmal ist der Präsident Richard Hagan (Ward Horton) in die Verschwörung verwickelt und er ist an sich nicht der Böse. Er wird nur dazu, um seinen Stand zu sichern. Man merkt aber, dass sie die Staffel gestreckt haben, denn der Auftragskiller bekommt auch seinen Platz. Was wir nicht gebraucht haben, er hat noch nicht einmal einen Namen bekommen. Diese Staffel gibt Peter mehr Charaktertiefe und braucht auch langsam mal eine Pause und ein neues Ziel. Es gibt auch schon Pläne für eine vierte Staffel, obwohl Netflix noch keine bestellt hat. Aber diese Staffel ist so gut, dass es mich wundern würde, wenn dies nicht geschieht.
Wenn die vierte Staffel so gut wird wie diese Staffel dann habe ich Lust drauf, aber langsam sollte es zu Ende gehen. Trotzdem hat die Welt von „The Night Agent“ noch viel mehr zu bieten, man könnte die Vergangenheit von Jacob Monroe (Louis Herthum) erzählen, wie es diese Staffel schon im Ansatz getan hat. Oder ganz abgefahren die Geschichte von The Father (Stephen Moyer), dann macht es auch Sinn, dass er so viel Platz einnimmt. Wer enttäuscht von der zweiten Staffel von „The Night Agent“ war, kann sich freuen, denn die dritte Staffel ist wieder besser.