Mann mit bleichem Gesicht, dunkler Schminke und langen, dunklen, nassen Haaren zielt mit einer Pistole in dunkler Umgebung.

Von den Toten auferstanden – The Crow (1994)

Der Fantasy-Comicfilm “The Crow” aus dem Jahr 1994 wurde unter der Regie von Alex Proyas gedreht. Als Grundlage diente die Comicvorlage “The Crow” von James O’Barr. Die Hauptrolle spielte Brandon Lee. Das Drehbuch stammt von den Science-Fiction- und Horrorautoren David J. Schow und John Shirley. Wie der Film “The Crow” ist, erfahrt ihr hier.

Von den Toten auferstanden

Gitarrist Eric Draven (Brandon Lee) und seine Verlobte Shelly Webster (Sofia Shinas) werden in der Nacht vor Halloween von einer brutalen Straßenbande ermordet. Ein Jahr nach dieser tragischen Tat wird Eric von einer Krähe ins Leben zurückgebracht. Der Legende nach begleitet die Krähe Verstorbene ins Jenseits. Finden die Seelen jedoch aufgrund eines gewaltsamen Todes keine Ruhe, kann die Krähe sie ins Diesseits zurückholen. Unverwundbar kehrt Eric zurück, um seine Mörder aufzuspüren und tödliche Rache zu nehmen.

Dunkle Aufnahme von oben: Eine Person steht neben einem Vogelschattenriss aus Feuer auf einer dunklen Oberfläche; Kisten und Müll liegen herum.
© Miramax

Ein Meisterwerk

“The Crow” ist wohl dadurch am meisten bekannt als der Film, bei dem Brandon Lee gestorben ist. Aber der Film ist viel mehr als das. Er ist ein sehr guter Film und einer meiner Lieblingsfilme. “The Crow” basiert auf dem gleichnamigen Comic von James O’Barr.  Er begann die Arbeit 1981 in Deutschland, um den Unfalltod seiner Verlobten zu verarbeiten. Die erste Ausgabe erschien im Februar 1989 bei Caliber Press und war Ian Curtis von Joy Division gewidmet, dessen Suizid ebenfalls ein Entstehungsimpuls war. Die Handlung war ursprünglich auf fünf Hefte aufgeteilt. 

Der Film nimmt die Handlung des Comics und macht daraus einen Film, auch wenn es Unterschiede gibt, respektiert der Film seine Vorlage. Ich kann den Comic auch sehr empfehlen. Aber jetzt zum Film. “The Crow” erinnert sehr an Batman. Es gibt eine Stadt, die düster ist und sehr viel Kriminalität beinhaltet. Die Stadt fordert kurz vor Halloween weitere Opfer, die eine Kettenreaktion auslöst und den Kriminellen ein Jahr später zum Verhängnis werden. Immer wenn eine Krähe auftaucht, ist Eric Draven nicht weit. Sein Ziel ist es, die Verantwortlichen für den Tod von ihm und seiner Verlobten zu rächen. 

Alles an dem Film ist top, wir gehen sofort rein. Wir lernen Eric und Shelley nicht vorher gehen. Wir sehen gleich den Tatort und trotzdem schafft es der Film, dass man Mitgefühl mit ihnen hat. Die Sympathieträger sind hier Sarah (Rochelle Davis) und Sergeant Albrecht (Ernie Hudson), wir verfolgen sie und verstehen mehr von dieser Welt. Sonst hätten wir nur einen Rächer, der die Kriminellen tötet. Wir brauchen keinen großen Aufbau, um die Handlung zu verstehen. Noch nicht mal der Name der Stadt ist bekannt. Das macht das Remake von 2024 komplett anders. “The Crow” ist ein unterhaltsamer Film und man kann ihn immer schauen.

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