Ein dunkelhäutiger Mann im mittleren Alter, gekleidet in einen dunkelblauen Anzug mit Weste, weißem Hemd und einer hellgrauen Krawatte, geht durch ein modernes Großraumbüro. Er hat eine orangefarbene Mappe unter dem linken Arm und seine rechte Hand steckt in der Hosentasche. Im Hintergrund sind diffuse Lichter von runden Deckenlampen und die Fensterfront einer Stadt bei Tageslicht zu sehen.

Highest 2 Lowest: Ein großer Hit? – Kritik

Der Apple-Film “Highest 2 Lowest” von Spike Lee ist ein Remake des Films “Zwischen Himmel und Hölle” aus 1963 von Akira Kurosawa. In der Hauptrolle ist Denzel Washington als Musikmogul David King zu sehen, dessen Sohn entführt wird und er Lösegeld zahlen muss, um ihn zurückzubekommen. Wie der Film “Highest 2 Lowest” ist, erfahrt ihr hier.

Zwischen Himmel und Hölle

David King (Denzel Washington), einst der erfolgreichste Musikmogul New Yorks und Inhaber des Labels “Stackin’ Hits”, sieht sich mit dem Ende seiner goldenen Ära konfrontiert. Seine Frau Pam (Ilfenesh Hadera) soll sich mit Spenden zugunsten wohltätiger Vereine zurückhalten, was die finanzielle Schieflage unterstreicht.

Eines Tages wird Kings Leben durch einen Anruf erschüttert: Ein Entführer behauptet, seinen jugendlichen Sohn Trey (Aubrey Joseph) gekidnappt zu haben und fordert ein hohes Lösegeld. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass der Entführer versehentlich Kyle (Elijah Wright), den Sohn von Davids bestem Freund Paul (Jeffrey Wright), geschnappt hat. David King steht vor der Frage: Wie viel ist er bereit zu opfern für das Leben eines Jungen, der nicht sein leiblicher Sohn ist?

Ein Mann mittleren Alters, der eine New York Yankees-Kappe und eine Sonnenbrille trägt, sitzt auf einer blauen Bank in einer U-Bahn. Er trägt einen dunklen Kapuzenpullover und Hosen und hat die Hände im Schoß gefaltet. Neben ihm sitzt ein jüngerer Mann in einem hellbeigen Hemd. Im Hintergrund sind weitere Passagiere zu sehen, und an der Wand hängt ein Schild. Das Licht ist grell und reflektiert auf den Fenstern und den Oberflächen der U-Bahn.
© Apple TV+

Ein großer Hit?

Ich war sehr gespannt auf den Film, da die Thematik Musikindustrie mich sehr interessiert. Und dann kommt noch eine Krimi-Thematik dazu. Dann ist er auch noch von A24 und Apple. Eigentlich ein gutes Match und dann habe ich ihn gesehen. Ich kann gleich sagen, dass er meinen Erwartungen nicht erfüllt hat. “Highest 2 Lowest” macht zwei große Themen auf, die einzeln interessant gewesen wären, aber zusammen irgendwie nicht. Zum einen muss sich David King entscheiden, ob er sein Label verkauft oder nicht. 

Zum anderen wird sein Sohn entführt. Es stellt sich aber schnell heraus, dass der Falsche entführt wurde. Dann geht es erst mal darum, ob er das Lösegeld trotzdem bezahlt und dann, wie er sein Geld zurückbekommt. Und das ist eigentlich der Film, um Musik geht es eigentlich nicht, was ich sehr schade finde. Zwischenzeitlich ist der Film relativ langweilig und dann verwirrt er einen auch noch, wenn er Szenen wiederholt. Es sind hauptsächlich Begrüßungen. Diese werden aus einer anderen Perspektive noch mal gezeigt. Aber warum? Das macht einfach keinen Sinn. 

Am Ende ist zu sagen, dass “Highest 2 Lowest” ein solider Film ist, der aber mehr sein könnte als er ist. Ich kenne das Original nicht, bestimmt viele andere auch nicht. Also braucht man das Original nicht gesehen haben, aber der Grundplot ist der gleiche. Wenn ihr Zeit und Apple TV+ habt, könnt ihr “Highest 2 Lowest” einfach anschauen.

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