Zwei Frauen gehen nebeneinander durch einen düsteren, industriell wirkenden Gang oder eine Brücke. Die Frau links trägt einen burgunderroten Overall mit Rucksack, die Frau rechts eine dunkle Jacke über einem hellen Shirt.

Silo: Zurück im Silo – Staffel 3 – Review

Die dritte Staffel der Apple-Serie „Silo“ adaptiert die letzten beiden Bücher „Level” und „Exit”, der Buchreihe „Silo“ von Hugh Howey. Juliette steht vor neuen Aufgaben in Silo 18. Parallel dazu wird der Politiker Daniel Keene etliche Jahre früher in ein geheimes Vorhaben hineingezogen, von dem die Zukunft der gesamten Menschheit abhängt. Wie die dritte Staffel von „Silo“ ist, erfahrt ihr hier. 

Zurück im Silo

Obwohl Juliette Nichols (Rebecca Ferguson) die Feuerreinigung in der Eingangsschleuse ihres Silos überlebte, trug sie schwere Folgeschäden davon. Auch Monate nach dem Vorfall leidet sie unter vollständiger Amnesie bezüglich ihrer eigenen Identität, ihrer Vergangenheit und der Geschehnisse außerhalb des 144 Etagen tiefen Bunkers. Inmitten von umgebenden Verschwörungen und düsteren Geheimnissen läuft Juliette die Zeit davon, ihre Erinnerungen wiederzuerlangen – denn die Zukunft von Silo 18 steht auf dem Spiel.

Etwa 350 Jahre früher decken der Kongressabgeordnete Daniel Keene (Ashley Zukerman) und die Journalistin Helen Drew (Jessica Henwick) gemeinsam eine Verschwörung auf. Auslöser dafür ist ein streng geheimer Militäreinsatz, der das Leben von Daniels Schwester Charlotte (Jessica Brown Findlay) grundlegend verändert hat. Die verheerende Wahrheit, die sie ans Licht bringen, wird das Schicksal der Menschheit noch Jahrhunderte später maßgeblich beeinflussen.

Drei Männer stehen in einem düsteren, vergitterten Raum, der an ein Gefängnis erinnert. Zwei von ihnen tragen Abzeichen an ihren Jacken. Der Mann in der Mitte hat die Arme lässig auf die Schultern der anderen beiden gelegt.
© Apple TV

Überlebenskampf

Bereits im Oktober 2024 starteten die Dreharbeiten für die dritte Staffel von „Silo“, noch bevor Apple TV die Fortsetzung der Science-Fiction-Reihe formell ankündigte. Die offizielle Bestätigung folgte im Dezember 2024: Die Serie wird sowohl um eine dritte als auch um eine vierte Staffel erweitert, um die Fernsehadaption von Hugh Howeys Buchtrilogie komplett abzuschließen.

Für die dritte Staffel gab es die größten Änderungen zur Buchvorlage, da im zweiten Buch „Level” eine Prequel-Geschichte erzählt wird und Juliette Nichols eigentlich gar nicht vorkommt. So wird in der dritten Staffel auch das letzte Buch „Exit” mit adaptiert. So wechseln wir immer Zeitepochen. Auch anders zum Buch wird die Vergangenheit sehr detailliert gezeigt. Im Allgemeinen sind die Bücher sehr einfach gehalten gegenüber der Serie.

Aber jetzt zum Inhalt zur dritten Staffel. Juliette hat herausgefunden, dass es mehrere Silos gibt und jemand diese kontrolliert und sie vernichten kann. Doch werden ihre Erinnerungen unterdrückt und sie muss erstmal herausfinden, was los ist und wer Freund und Feind ist. Um ihren Silo zu retten, muss sie aber herausfinden, wie man die Notvorrichtung blockieren kann und muss irgendwie zurück zu Silo 17. Dabei muss sie darauf achten, dass Silo 1 davon nichts merkt.

Neben Juliette haben auch die Sheriffs Holsten (David Oyelowo) und Hank (William Postlethwaite) einen Fall zu lösen, was als Mordfall anfängt, wird zur Bedrohung für den ganzen Silo. Was sich anfangs wie ein Lückenfüller anfühlt, wird immer spannender und enthüllt den größten Verstoß gegen den Pakt. Ich finde die Staffel sehr spannend, manchmal war mir aber der Blick in die Vergangenheit echt zu lang und ich hätte lieber mehr aus Silo 17 gesehen. Aber dann als wir Silo 1 in der Gegenwart gesehen habe wurde es interessant. Denn wir kriegen auch den Vorfall in Silo 17 mit. Scheinbar kann man aus dem Silo raus ohne zu sterben, aber Silo 1 hat das unterbunden, aber bei Silo 18 stirbt man wenn man raus geht. Das ist für mich die spannendste Frage. Auch bin ich interessiert, wie das Ende werden wird. Was ich weiß es wird ganz anders als im Buch.

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