Das Album, was nie erscheinen sollte | Fynn Kliemann – POP | Album Review

Am Freitag veröffentlichte Fynn Kliemann sein zweites Album “POP”. Die Platte kommt mit 14 Tracks um die Ecke und ist komplett in Eigenregie, von der Produktion über Design bis hin zum Vertrieb. Das Besondere an der Platte ist zu einem, dass nur so viele produziert, wie bestellt wurde.

Das Album entstand in einem Jahr und wird von seinem eigenen Label twofinger Records vertrieben. Es heißt “POP”, weil nach Fynn’s Meinung ist die meiste Musik Pop, z. B. Capital Bra. Bei Fynn Kliemann merkt man schon bei seinem ersten Album “nie”, das er kein Berufsmusiker ist. Seine Musik folgt kein System, wie was klingen muss, damit es ankommt. Die erste Single “Eine Minute” erzählt was alles in einer Minute passiert, was man nie so wahrnimmt. Die ganze Platte hört sich auch so an, als hätte man es in einem kleinen Kabuff produziert. Jeder Song ist gut gelungen. “Alles was ich hab” ist die zweite Single und der Titelsong von seiner Doku “100.000 – Alles was ich nie wollte”. Die Promophase zum Album war besonders aufgrund der Ideen zu den Videos bei “Schmeiß mein Leben auf den Müll” konnte man Teil des Videos werden, indem man ein Frame aus dem Video ersetzt. Alle Song sind ein Einblick in Fynn’s Gemütszustand, sehr persönliche Texte.

“POP” von Fynn Kliemann ist eine gute Platte, die dem tristen Musikangebot frischen Wind reinbringt. Ein cooles Feature zum Album ist das bei jeder Bestellung 1€ an neue Künstler geht. Jetzt kann man, aber keine CD, Vinyl oder Box mehr bestellen. Als Download oder im Stream ist es natürlich noch zu bekommen.

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