„Desperation“ von Stephen King wird verfilmt, „Akte X“-Film bekommt einen Director’s Cut, Starttermin und Trailer zu „4 Blocks Zero“, Starttermin für „Monster: The Lizzie Borden Story“, Teaser zu „Bad Lieutenant: Tokyo“ von Takashi Miike, „The Artful Dodger“ bekommt dritte und letzte Staffel, Trailer zu „Primetime“ mit Robert Pattinson, „Madden“ mit Nicolas Cage und Christian Bale kommt nicht ins Kino, Kit Connor wird zu Cyclops im „X-Men“-Reboot und „Clown In A Cornfield 2“ kommt. In unserem „News Roundup“ fassen wir dir die spannenden News aus der Film- und Serienwelt zusammen.
„Desperation“ von Stephen King wird verfilmt
Searchlight Pictures entwickelt eine neue Kinoadaption von Stephen Kings düsterem und brutalem 1996er-Roman „Desperation“. Als Produzent zeichnet Horrorlegende Sam Raimi (Tanz der Teufel) verantwortlich, während das Regie-Duo Zach Lipovsky und Adam B. Stein (Final Destination: Bloodlines, Freaks) die Inszenierung übernimmt.
Die albtraumhafte Handlung spielt in einer abgelegenen Minenstadt in Nevada, in der ahnungslose Reisende von einem besessenen Sheriff verschleppt werden. Dahinter steckt die uralte, bösartige Entität Tak, die den Ort in ein Paranoia- und Gewalt-Szenario verwandelt. Die Verfilmung verspricht eine Mischung aus psychologischem Horror, verstörenden Elementen und kompromissloser Spannung.

„Akte X“-Film bekommt einen Director’s Cut
Nach der enttäuschenden Kinofassung von 2008 erhält der zweite Leinwand-Ableger der Mystery-Saga mit „The X-Files: I Want To Believe – Vrach Frankenshteyn“ einen neuen Director’s Cut. Für den Kinostart musste Regisseur Chris Carter das Werk seinerzeit schneiden, um ein massentaugliches PG-13-Rating zu sichern. Mit der neuen Schnittfassung bringt Carter nun seine ursprünglich geplante, wesentlich düsterere und blutigere Horror-Vision auf die Bildschirme, die auf ein striktes R-Rating abzielt. In den USA feiert dieser überarbeitete Cut von „Akte X – Jenseits der Wahrheit“ am 14. August 2026 Premiere auf Disney+ und Hulu; ein Termin für den deutschen Markt ist aktuell noch nicht bekannt.

Starttermin und Trailer zu „4 Blocks Zero“
Die gefeierte deutsche Gangster-Serie „4 Blocks“ erhält mit „4 Blocks Zero“ eine Prequel-Serie, die am 25. September 2026 als zweite deutsche Eigenproduktion bei HBO Max startet. Die achtteilige erste Staffel wird im wöchentlichen Rhythmus immer freitags veröffentlicht.
Die Handlung führt ins Berlin der 1990er-Jahre und beleuchtet die Wurzeln des Hamady-Clans. Nach der Flucht aus dem Libanon kämpft die Familie um Vater Malik (Rami Fadel Khalaf) und seinen Sohn Ali / Toni (Tareq Nassery) mit Vorurteilen, Gelegenheitsjobs und einem unsicheren Aufenthaltsstatus im Nachwende-Deutschland. Als der Schwager Ibrahim (Tariq Al-Saies) nach acht Jahren Haft zurückkehrt, setzt dies eine Kette von Ereignissen in Gang, die die Familie tief in die Berliner Unterwelt zieht und ihren Aufstieg in der Kriminalität einleitet.

Starttermin für „Monster: The Lizzie Borden Story“
Die achtteilige Netflix-True-Crime-Reihe „Monster: The Lizzie Borden Story“ von Ryan Murphy und Ian Brennan startet am 17. September 2026. Erstmals steht mit Lizzie Borden (Ella Beatty) eine Frau im Mittelpunkt der Anthologie, deren Vater von Charlie Hunnam gespielt wird. Die Miniserie thematisiert die bis heute ungeklärten Morde in einer wohlhabenden Familie im Neuengland des späten 19. Jahrhunderts. Sie beleuchtet weibliche Unterdrückung, Wut und ein grausames Haushaltsumfeld, das in Rache und einer erschütternden Mordserie mündet. Zum weiteren Ensemble gehören Vicky Krieps, Rebecca Hall, Sarah Paulson, Billie Lourd und Jessica Barden.

Teaser zu „Bad Lieutenant: Tokyo“ von Takashi Miike
Der Thriller „Bad Lieutenant: Tokyo“ erweitert die Reihe um einen dritten Teil, inszeniert vom japanischen Kultregisseur Takashi Miike (Ichi the Killer). In der Hauptrolle ermittelt Shun Oguri als korrupter Cop im Yakuza-Milieu nach der vermissten Tochter einer US-Familie. Der Film setzt auf eine farbintensive Neo-Noir-Optik; zum Cast gehören zudem Lily James, Liv Morgan und Jun Kunimura. Die Premiere erfolgt am 28. August 2026 in Japan, gefolgt von der Vorführung beim Toronto International Film Festival im September. Ein deutscher Kinostart ist noch offen.

„The Artful Dodger“ bekommt dritte und letzte Staffel
Hulu und Disney+ haben die australische Abenteuerserie „The Artful Dodger“ um eine dritte und letzte Staffel verlängert. Die Dreharbeiten zum Charles-Dickens-Spinoff starten bald in Sydney, wobei das Haupttrio um Thomas Brodie-Sangster, Maia Mitchell und David Thewlis sowie das gewohnte Kreativteam zurückkehrt. Obwohl die Serie das erfolgreichste australische Original auf Disney+ ist, machten sinkende internationale Abrufzahlen in der zweiten Staffel das Serienende unumgänglich. Ein konkreter Starttermin steht noch nicht fest.

Trailer zu „Primetime“ mit Robert Pattinson
Der A24-Thriller „Primetime“ thematisiert die kontroversen wahren Ereignisse der US-Show „To Catch a Predator“ und feiert am 24. September 2026 Kinopremiere. Robert Pattinson verkörpert den Moderator Chris Hansen, der pädosexuelle Straftäter mittels Lockvögeln vor versteckten Kameras überführte. Der Film beleuchtet dabei die ethischen und rechtlichen Grenzen zwischen Journalismus und medialer Selbstjustiz. Regie führt Lance Oppenheim nach einem Drehbuch von Ajon Singh. Zum Cast gehören zudem Phoebe Bridgers, Merritt Wever und Skyler Gisondo, wobei das Projekt für Pattinson bereits die fünfte Kinorolle im Jahr 2026 darstellt.

„Madden“ mit Nicolas Cage und Christian Bale kommt nicht ins Kino
Das Sport-Biopic „Madden“ von Regisseur David O. Russell (The Fighter) verzichtet auf einen Kinostart und erscheint am 18. November 2026 exklusiv bei Prime Video. Der Film zeigt den Werdegang der Football-Legende John Madden vom Coach über die Videospielreihe bis zum TV-Kommentator. Trotz der Besetzung mit Nicolas Cage und Christian Bale veröffentlicht Amazon den Film direkt digital. Offizielle Gründe fehlen, im Vorfeld gab es jedoch Berichte über Unruhen hinter den Kulissen während der Dreharbeiten.

Kit Connor wird zu Cyclops im „X-Men“-Reboot
Laut Deadline übernimmt Kit Connor (Heartstopper) überraschend die Rolle des Cyclops (Scott Summers) im MCU-„X-Men“-Reboot statt Cooper Hoffman oder Drew Starkey. Er ergänzt den Cast um Sadie Sink (Jean Grey) und Samara Weaving (Emma Frost). Regie bei dem Film über eine neue Mutantengeneration führt Jake Schreier (Thunderbolts*); der Kinostart ist für 2028 geplant. Vorab verabschieden sich die ursprünglichen X-Men-Darsteller, darunter James Marsden, in „Avengers: Doomsday“.

„Clown In A Cornfield 2“ kommt
Nach dem kommerziellen Erfolg der Verfilmung von „Clown In A Cornfield“ (fast 14 Millionen Dollar Einspielergebnis bei einer Million Dollar Budget) wird die Fortsetzung „Clown In A Cornfield 2: Frendo Lives“ basierend auf Adam Cesares Nachfolge-Roman entwickelt.
Das Drehbuch verfassen die neuen Autoren Hudson Morgan und Will Lowell, während Eli Craigs Regierückkehr noch offen ist. Die Handlung folgt der Überlebenden Quinn Maybrook (Katie Douglas) an die Universität, wo sie trotz einer das Kettle-Springs-Massaker leugnenden Online-Verschwörungstheorie auf einer Party erneut von einem Killer-Clown attackiert wird.