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Die Therapie: Wo ist Josy? – Review

Nach 17 Jahren wurde der Debütroman “Die Therapie” von Sebastian Fitzek verfilmt. In der sechsteiligen Serie, von Prime Video, geht es um das Verschwinden der Tochter des Psychiaters Viktor Larenz und auch Jahre später trauert er noch, bis eine mysteriöse Frau auftaucht, die etwas zu wissen scheint. Wie die erste Staffel von “Die Therapie” ist, erfahrt ihr hier.

Wo ist Josy?

Im Falle von Josy (Helena Zengel), der dreizehnjährigen Tochter des renommierten Psychiaters Viktor Larenz (Stephan Kampwirth), blieb ihr Verschwinden ein mysteriöses Rätsel. Keine Zeugen, keine Spuren und keine Leiche. Zwei Jahre später, noch immer von Trauer geplagt, hat sich Viktor in ein abgelegenes Ferienhaus zurückgezogen. Doch dort wird er von einer Frau namens Anna Spiegel (Emma Bading) aufgesucht. Diese Unbekannte wird von beunruhigenden Wahnvorstellungen geplagt, in denen immer wieder ein kleines Mädchen erscheint, das genauso spurlos verschwindet wie Josy einst. Viktor beginnt eine Therapie, die sich zunehmend in ein dramatisches Katz-und-Maus-Spiel verwandelt.

Josy (Helena Zengel) und Viktor Larenz (Stephan Kampwirth) spielen gemeinsam ihre Melodie auf dem Klavier.

Wer ist Schuld?

Dass ich das Buch “Die Therapie” gelesen habe, ist schon etwas länger her, aber die grobe Handlung weiß ich noch. Den Roman fand ich spannend und deswegen war ich gespannt auf die Serie. Letzte Woche war es dann so weit und “Die Therapie” ist bei Prime Video mit allen sechs Folgen gestartet. Und es wurde sehr langatmig, denn zum Bingen ist die Serie einfach nicht gemacht. Die Serie braucht einfach zu lange, um Fahrt aufzunehmen. Aber erst mal das Positive, das Schauspiel ist echt gut zum Vergleich von anderen Adaptionen von Sebastian Fitzek, aber auch allgemein deutsche Produktionen. Auch verzichtet “Die Therapie” uns aufs Auge zudrücken, dass sie in Berlin spielt. Aber zurück zum Schauspiel. Helena Zengel, die Josy spielt, ist fantastisch und man nimmt ihr die Rolle ab. Es gibt in der ganzen Serie keine Rolle, die schlecht gespielt ist.

Neben der Langatmigkeit der Serie kommt auch noch der verwirrende Handlungsverlauf hinzu. Es ist eine Mischung aus Flashbacks, Gegenwart und Einbildungen. Natürlich muss es verwirrend sein, wenn man den Roman kennt, weiß man warum. Nur ist es zu verwirrend für Zuschauer, um dranzubleiben. Ich habe die Serie jetzt in vier Tagen geschaut, da hintereinander weg durch die Langatmigkeit einfach zu anstrengend wäre. Es wäre besser gewesen “Die Therapie” wöchentlich zu veröffentlichen, zwei Folgen pro Wochen wäre perfekt gewesen. Kurzes Fazit zur Serie: Wer den Roman gut fand, wird mit der Serie zufrieden sein, alle anderen könnten die Serie eher durchschnittlich finden. Jeder, der Psychothriller mag, sollte mal in “Die Therapie” reinschauen.

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Bildquelle: Prime Video

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