Gute Remakes, Schlechte Remakes – Was gibt es für Remakes

Remake gibt es heute gefühlt mehr als Fortsetzungen und manchmal weiß man noch nicht mal, das es ein Remake ist. Braucht man Remakes eigentlich und sind sie erfolgreich oder ein Flop? In diesem Beitrag möchte ich allgemein diese Thematik behandeln.

Warum gibt es Remakes?

Hinter Remakes, aber auch hinter Literaturverfilmungen und Fortsetzungen steht eine Marke. Eine Marke bringt Aufmerksamkeit und Fans mit. Dadurch weiß der Zuschauer, was er erwarten kann, meist die gleiche Geschichte 1:1. Die Studios müssen sich nichts neues Ausdenken. Es macht Sinn ein Film zu remaken, wenn Filme nicht zeitlos sind wie Stephen Kings Es (1990) der nicht gerade gruselig sondern eher komisch ist. Da konnte sich Es (2017) zu einem großen Erfolg entwickeln.

Gute Remakes, Schlechte Remakes

Remakes sind also nicht immer schlecht, manchmal weiß man gar nicht, dass der Film ein Remake ist. So ist “Departed – Unter Feinden” (2006) ein Remake vom chinesischen Film “Infernal Affairs” (2002). Der Film “12 Monkeys” (1995) mit Bruce Willis und Brad Pitt ist auch ein Remake, obwohl die Vorlage”Am Rande des Rollfelds” (1962) ein Kurzfilm aus Standbildern ist. Mehr Beispiele gibt es schon in meinem Artikel über US-Remakes.

Ein sehr schlechtestes Remake ist “Oldboy” (2013), der Versuch von Hollywood, das Meisterwerk aus Südkorea zu imitieren. Das Original “Oldboy” (2003) auf IMDb hat der Film eine Sternebwertung von 8,4/10 und ist auf Platz 68 der Top 250. Der österreichische Thriller “Funny Games” (1997) wurde mit “Funny Games U.S.” (2007) geremaked das bosondere vom selben Regisseur Michael Haneke. Die Neuverfilmung ist 1:1 das Gleiche.

Zeitlose Klassiker sollte man nicht neuverfilmen

Es gibt Klassiker wie “Psycho” (1960) von Alfred Hitchcock, die kein Remake braucht, doch wurde es 1998 getan. Im Bereich der Horrorfilme gibt es wohl die meisten Remakes. Zum Beispiel wurde “Halloween” (1978) von John Carpenter schon zweimal geremaked. “Ring” (2002) ist ein Remake vom japanischen “Ringu” von 1998. The Thing von John Carpenter ist auch ein Remake, wo beim Original (1951) das Monster nur ein Typ im Kostüm war das änderte John Carpenter. Auch die Fliege (1958) wurde 1986 geremaked und bringt den Horror auf eine neue Stufe.

Aber muss das sein? Bei Filmen wie “Freitag der 13.” (1980) muss es nicht sein, es ist es kam zur guten Zeit, wo es perfekt war ein Horrorfilm mit Handlungsort Sommercamp zu machen. “Zurück in die Zukunft” (1985) darf kein Remake bekommen höchstens eine Fortsetzung wie “Ghostbusters: Legacy” (2021). 

So gesehen sind Remakes an sich nichts Schlechtes nur sollten die Macher Respekt für Original haben. Manche Geschichten sind schon zu alt, dass viele die nicht kennen können da macht es Sinn ein Remake zu machen. “12 Monkeys” und “Departed – Unter Feinden” sind gute Beispiel für Remakes.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.