Hellbound: Das Tor zur Hölle -Review

Am Freitag ist eine neue südkoreanische Serie auf Netflix gestartet namens “Hellbound”. Hellbound ist eine Horror-Mystery-Serie von Regisseur Yeon Sang-ho (“Train to Busan”) und öffnet das Tor zur Hölle. In der ersten Staffel erwarten uns sechs Episoden. Wie die sechs Episoden sind und ob es Sinn macht für eine zweite Staffel? Das erfahrt ihr hier.

Worum geht es?

In der Serie tauchen eines Tages wie aus dem Nichts überirdische Wesen auf, die ein Dekret erlassen und Menschen in die Hölle verdammen. Diese übernatürlichen Ereignisse sorgen für ein großes Chaos und lassen die religiöse Vereinigung Neue Wahrheit immer mehr an Macht gewinnen. Doch einige Menschen schöpfen Verdacht und fragen sich, ob die Neue Welt etwas mit den rätselhaften Vorfällen zu tun hat.

Die Neue Wahrheit

Gleich zum Start geht es direkt los, in den ersten Minuten sehen wir die drei Höllenwesen, die einen “Sünder” brutal umbringen in einer Innstadt. Das ist der erste Fall, der große Aufmerksamkeit bekommt. Doch Jeong Jin-soo (Yoo Ah-in) warnt seit 10 Jahren davor. Er behauptet das nur Menschen, die sündigen eine Botschaft eines Todesengels bekommt, der dir sagt, wann du zur Hölle fährst. Es können Tage, Stunden und sogar Jahre sein. Die Neue Wahrheit wird durch dieses Phänomen größer und einflussreicher. Doch es gibt auch noch eine radikalere Gruppierung, die Speerspitze. In den ersten drei Folgen sehen wir den Aufstieg dieser Organisationen. Es gibt aber auch Menschen, die diese “Machtdemonstrationen”, so heißt die Fahrt zur Hölle, hinterfragen. So auch die Anwältin Min Hye-jin (Kim Hyun-joo) die auch von der Speerspitze getötet werden soll nur überlebt sie.

Die falsche Wahrheit

Der zweite Teil der Serie spielt 4 Jahre später und “Die Neue Wahrheit” setzt die “Machtdemonstrationen” durch und strahlen sie aus. Ihr größter Rivale ist “Sodo”, eine Organisation, die “Machtdemonstrationen” an Menschen verheimlicht, so das niemand rausfinden, das sie durch eine Prophezeiung starben. Anführerin der Gruppe ist Min Hye-jin, die beweisen will, dass es willkürlich ist, wer eine Prophezeiung bekommen. Da kommt der Fall von Bae Young-jae (Jeong Min Park) da sein neugeborener Sohn eine Prophezeiung bekam. Daraufhin versucht “Die Neue Wahrheit” das Kind zu bekommen, damit ihre Lügen nicht auffliegen.

Wie ist “Hellbound”?

Die Serie von Regisseur Yeon Sang-ho ist eine gelungene Mystery-Serie aus Südkorea. Mein Problem ist, es sind zu wenig Folgen in der ersten Staffel man weiß von diesen Wesen fast gar nichts und niemand versucht es zu untersuchen. Der Ansatz, dass ab der Hälfte die Besetzung wechselt und es einen Zeitsprung macht, macht auf jeden Fall Sinn. Mir ist auch die Speerspitze zu flach. Sie verprügeln einfach Leute. Vergleichbar ist sie am besten mit der Schutzstaffel (SS). Sie wollen das Gleiche wie “Die Neue Wahrheit”. Das Ende ist ein krasser Cliffhanger, der Lust auf mehr macht. Die erste Staffel hat ihre Schwächen, aber keine, die die Handlung stark beeinflussen. Jeder, der auf Mystery steht, könnte mit “Hellbound” viel Spaß haben.

Bildquelle: Netflix

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