Nach Carl Mørck kommt Harry Hole. „Jo Nesbø’s Harry Hole“ ist die neue Nordic Noir-Thriller-Serie von Netflix. Der Osloer Ermittler Harry Hole ist gezwungen, bei der Aufklärung einer schrecklichen Mordserie mit einem korrupten Polizisten zusammenzuarbeiten. Wie die erste Staffel von „Jo Nesbø’s Harry Hole“ ist, erfahrt ihr hier.
Ein korrupter Polizist
Harry Hole (Tobias Santelmann), ein brillanter, aber innerlich zerrissener Mordermittler der Osloer Polizei, hat zahlreiche brutale Fälle gelöst. Seine inneren Dämonen treiben ihn jedoch in den Alkohol, denn sein korrupter Kollege Tom Waaler (Joel Kinnaman) führt im Geheimen ein kriminelles Imperium an. Obwohl Harry Waalers Verbrechen nicht nachweisen kann, müssen die beiden Rivalen widerwillig in einem neuen, grausamen Fall zusammenarbeiten.
Ein Serienmörder hält Oslo in Atem: Jedem Opfer wurde ein Finger abgetrennt und an jedem Tatort ein kleiner Diamant hinterlassen. Während Harry Hole und seine Partnerin Beate Lønn (Ellen Helinder) fieberhaft nach Motiven und Verdächtigen suchen, muss der ermittelnde Leiter Tom Waaler immer drastischere Maßnahmen ergreifen, um seine eigenen illegalen Machenschaften zu vertuschen.

Eine gute Thrillerserie?
Die erste Staffel der Nordic Noir-Thriller-Serie „Jo Nesbø’s Harry Hole“ adaptiert den fünften Kriminalroman des norwegischen Autors Jo Nesbø, „Das fünfte Zeichen“, welcher 2003 veröffentlicht wurde. Ich bin Fan von skandinavischen Thriller, egal ob in geschrieben oder im Bewegtbild. Diese Buchreihe habe ich nicht gelesen, aber war gleich nach der Ankündigung der Serie interessiert an dieser. Gleich vorweg: Die Serie fängt sehr verwirrend an. Sie fängt mit einem ungelösten Bankraub, von vor fünf Jahren, an. Das ist aber nicht der Fall, um den es in der Serie geht, aber er ist wichtig.
Wie immer in solchen Serien geht es um einen guten Ermittler, der seine Probleme hat, aber er weiß damit umzugehen. Schwierig ist dann aber zu verstehen, um was es eigentlich geht. Im Grunde ist ein Serienmörder unterwegs und Harry Hole versucht den korrupten Polizisten Tom Waaler zu überführen. Man braucht einige Zeit, um die Handlung richtig zu verstehen, aber sie ist spannend und auch plausibel erzählt. Es gibt aber keine großen Twists, nur versucht die Serie uns zu verwirren, damit es nach einem Twist wirkt. Die Person, die dafür verantwortlich ist, ist einfach zu viel zu sehen, das man merkt, die ist wichtig. Am Ende hatte ich Spaß an der Serie und an der Figur Harry Hole. Also wer schon „Dept. Q“ mochte wird die Serie hier auch mögen.