Zwei Männer blicken mit ernstem, konzentriertem Gesichtsausdruck nach rechts in einer schwach beleuchteten Umgebung.

Lanterns: Eine gute Superhelden-Serie? – Staffel 1 – Review

Mit der Serie „Lanterns“ halten Hal Jordan und John Stewart Einzug ins neue DC Universe. Die beiden intergalaktischen Ermittler untersuchen darin ein finsteres Geheimnis auf der Erde, wobei Aaron Pierre und Kyle Chandler in den Hauptrollen zu sehen sind. Wie die erste Staffel von „Lanterns“ ist, erfahrt ihr hier. 

Lehrer und Schüler

Das Green Lantern Corps agiert als intergalaktische Friedensgarde, deren Mitglieder quer durch das Universum auf verschiedensten Welten im Einsatz sind. Ausgestattet mit mächtigen Ringen, die ihnen fantastische Fähigkeiten verleihen, wachen sie über die Ordnung. Einer von ihnen ist der menschliche Veteran Hal Jordan (Kyle Chandler), der diesen Dienst bereits seit drei Jahrzehnten versieht. Nur widerwillig nimmt er den ebenfalls von der Erde stammenden Rekruten John Stewart (Aaron Pierre) unter seine Fittiche.

Als die beiden Lanterns im Jahr 2016 mitten in Nebraska mit einem mysteriösen Tötungsdelikt konfrontiert werden, ahnt Hal Jordan sogleich eine außerirdische Gefahr dahinter. Bei ihren Nachforschungen in der Kleinstadt Rushville stoßen sie auf düstere Geheimnisse, während das Verhältnis zwischen den Partnern zunehmend angespannt ist. John Stewart strebt schon sein gesamtes Leben danach, selbst die Nachfolge als Green Lantern anzutreten – eine Vorstellung, für die Hal Jordan wenig Begeisterung aufbringt.

Zwei Männer sitzen sich an einem Holztisch im Freien gegenüber und unterhalten sich ernsthaft; vor ihnen stehen Essen, Saucenflaschen und ein Bier.
© HBO

Eine gute Superhelden-Serie?

Als vierter Realfilm-Baustein des von James Gunn und Peter Safran ins Leben gerufenen DC Universe, nach „Superman“, der zweiten Staffel von „Peacemaker“ sowie „Supergirl“, gliedert sich die Serie „Lanterns“ in das neue Franchise ein. Die Produktion verbindet Elemente eines Detektivdramas mit Science-Fiction und entsprang der Zusammenarbeit von Chris Mundy, Damon Lindelof und Tom King.

„Lanterns“ zeigt, was das DCU abseits von Superman sein kann. Die Serie ist relativ bodenständig und im Kern zeigt es uns eine Detektivstory und wie John Stewart zum Lantern wird. Was mich überrascht hat, war, dass wir Anfangs schon erfahren haben, dass Hal Jordan 10 Jahre später tot ist. Die erste Staffel teilt sich in zwei Teile auf. Zu Anfang müssen Hal Jordan und John Stewart in der Kleinstadt Rushville einen Manhunter finden und festnehmen, doch eskaliert das, sodass Hal Jordan sogar ins Gefängnis muss.

Der zweite Teil dreht sich darum herauszufinden, wer Hal Jordan in Rushville getötet hat. Die Verdächtigen sind alle Bewohner von Rushville. Es ist auch interessant, dass das Backup von Hal Jordan netter ist als das Original. Für eine Superhelden-Serie ist „Lanterns“ sehr klein gehalten, wir bleiben halt auf der Erde und John Stewart wird auch da bleiben. 

Ich habe viel Kritik über die Serie mitbekommen, dass sie nicht spektakulär wäre. Aber muss sie das sein? Ich finde ein gutes DCU sollte eine gute Serie haben, die keine großen Schlachten braucht, dafür sind die Filme da. Schade ist nur, dass wir Hal Jordan nicht mehr sehen werden. Ich fand die Serie sehr gut und sie gehört auf jeden Fall in meine Top-Serien in diesem Jahr. 

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