In der Live-Action-Serie „Spider-Noir“ von Prime Video, einer Adaption der gleichnamigen Marvel-Comics, schlüpft Nicolas Cage in die Hauptrolle eines gealterten Superhelden. Die Geschichte ist im New York der 1930er Jahre angesiedelt, wo er als Privatdetektiv mysteriöse Kriminalfälle aufklärt. Wie die erste Staffel von „Spider-Noir“ ist, erfahrt ihr hier.
Spider-Man der 30er-Jahre
In den rauen 1930er Jahren New Yorks schlägt sich der vom Schicksal gezeichnete Ben Reilly (Nicolas Cage) als Privatdetektiv durch. Das kriminelle Treiben in den Straßen der Metropole bereitet ihm zunehmend Gewissensbisse, da er als einstiger alleiniger Beschützer der Stadt für Ordnung sorgte. Doch nach einem schmerzhaften privaten Schicksalsschlag vor fünf Jahren hat er sein Dasein als „Die Spinne“ endgültig aufgegeben.
Dieses Machtvakuum nutzt der irische Unterweltboss Silverman (Brendan Gleeson) aus, um seine Kontrolle über Manhattan rücksichtslos zu festigen. Ein aktueller Auftrag führt Reilly jedoch mitten in das Einflussgebiet des Gangsters, wo er der faszinierenden Sängerin Cat Hary (Li Jun Li) begegnet. Gemeinsam mit seiner Sekretärin Janet (Karen Rodriguez) und dem Reporter Robbie Robertson (Lamorne Morris) stößt er auf eine Verschwörung, die durch das Auftauchen übermenschlicher Widersacher eine neue Dimension erreicht. Reilly erkennt: Die Rückkehr der Spinne ist die einzige Rettung für New York.

Spider-Man als Privatermittler
„Spider-Noir“ ist der erste Serienableger der „Spider-Verse“-Filme mit Nicolas Cage in der Hauptrolle. Cage hatte schon Ben Reilly in den Filmen seine Stimme geliehen und jetzt in der Serie auch seinen Körper. Die Entwicklung einer Live-Action-Serie über den Marvel-Helden Spider-Man Noir für Amazon wurde erstmals im Februar 2023 publik. Diese spezielle Inkarnation von Spider-Man feierte ihr Debüt im Jahr 2009 in den Comics und entstammt der Feder von David Hine, Fabrice Spolsky, Carmine Di Giandomenico sowie Marko Djurdjević.
Die Live-Action-Serie „Spider-Noir“ kommt in zwei Versionen daher, einmal eine Schwarz-Weiß-Version und eine Farbversion. Ich empfehle die Schwarz-Weiß-Version. Wir starten mitten in die Handlung rein und bekommen nur ein Vorwort von Ben Reilly, warum er nicht mehr „Die Spinne“ ist, alles andere wird nicht groß erklärt. Das ist gut, weil wir es nicht brauchen, wir kennen die Geschichte von Spider-Man und im Grunde ist die von Ben Reilly ähnlich. Im Laufe der Serie erfahren wir, wie Reilly seine Kräfte bekommt. Das passiert aber nur, weil es einen Einfluss auf die Staffel hat.
Ich war gespannt auf die Serie, aber dass sie mir so gut gefallen würde, hätte ich nicht gedacht. Ich würde schon sagen, dass es meine Serie des Jahres sein wird. „Spider-Noir“ bringt eine interessante Version von Spider-Man mit und Nicolas Cage hat richtig Lust auf diese Rolle. Und dann kommt der Schwarz-Weiß-Look dazu und diese Kombi ist es warum ich die Serie richtig gut finde. Auch das Trio aus Nicolas Cage, Karen Rodriguez und Lamorne Morris passt perfekt dazu. Also kann ich sagen, das „Spider-Noir“ eine klare Serienempfehlung ist. Man braucht auch kein großes Wissen über Spider-Man es reicht schon, dass man die „Spider-Man”-Filme mit Tobey Maguire gesehen hat. Auch wenn man nur wegen Nicolas Cage einschaltet funktioniert das auch.