The Continental: Das Hotel der Kriminellen – Erster Eindruck

Mit der Folge “Waffenbrüder” startete am Freitag die dreiteilige Serie “The Continental” auf Prime Video. Sie erzählt uns die Vorgeschichte von Winston Scott, den wir aus “John Wick” kennen. Jede Folge von der Serie ist ein eigener Film. Wie mein erster Eindruck zu “The Continental” ist, erfahrt ihr hier.

Das Hotel der Kriminellen

“The Continental” taucht in die Vorgeschichte von Winston Scott ein, der den Zuschauern aus den John Wick-Filmen als Besitzer des New Yorker Continental Hotels bekannt ist. In den 1970er-Jahren ist Winston Scott (Colin Woodell) ein junger Krimineller, der sich seiner eigenen düsteren Vergangenheit stellen muss. In den Straßen von New York City begibt sich Winston Scott in die gefährliche Unterwelt auf eine tödliche Mission. Sein Ziel ist es, die Kontrolle über das Hotel zu erlangen, das als Unterkunft für die gefährlichsten Verbrecher der Welt dient.

Die Continentals fungieren dabei als neutrale Zonen, die vorzugsweise in großen Metropolen wie New York City zu finden sind. Jeder, der den Kodex dieser geheimen Vereinigung respektiert, ist herzlich willkommen. Doch für diejenigen, die die festgelegten Grenzen überschreiten, wird es bald gefährlich, da auf sie ein beträchtliches Kopfgeld ausgesetzt werden dürfte.

Yen (Nhung Kate), Frankie (Ben Robson)

Waffen, viele Waffen

In den 1970er ist Winston noch nicht der Besitzer des New Yorker Continental Hotels, sondern Cormac (Mel Gibson). Winston ist auch nicht in der kriminellen Unterwelt unterwegs und versucht, legale Geschäfte zu machen. Doch ist sein Bruder Frankie (Ben Robson) in dieser Welt unterwegs und seine Taten betreffen auch Winston. Erst recht, als Frankie die Münzpresse aus dem Continental klaut. Die Brüder haben sich seit Ewigkeiten nicht gesehen und das macht es Winston schwierig, ihn zu finden, bevor es Cormac tut.

Die komplette Folge handelt von den Brüdern Winston und Frankie, die sich komplett in verschiedenen Welten bewegen. Die Geschehnisse, die in dieser Folge geschehen, geben den Ausschlag, dass Winston das Hotel übernehmen will. Auch wenn die Folge um die 90 Minuten geht, fühlt sie sich nicht so lang an und wirkt auch wie ein Film, der wie “Spider-Man: Across the Spider-Verse” kein richtiges Finale hat, sondern einen Cliffhanger. Auch wenn Keanu Reeves und Chad Stahelski nicht an der Serie beteiligt sind, fühlt sich die Action aber so an, als wären sie es.

Die Story an sich ist solide und bis auf Winston und Charon (Ayomide Adegun) sind die Charaktere neu und es wird spannend, was mit ihnen passiert. Auch die Organisation scheint ein Teil der Handlung einzunehmen, somit könnten wir mehr über diese erfahren. Es wird auch interessant, wie es die Organisation findet, dass Winston das Hotel übernehmen will. Die Serie wird sicher nicht an die “John Wick”-Filme ran reichen, aber gibt einen Einblick in diese Welt. Man muss auch nicht die Filme kennen, um “The Continental” zu schauen, nach der ersten Folge her. Ob es sich in den restlichen Folgen ändert, wird sich zeigen.

Bildquelle: Prime Video

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