The First Eight: Pulp Fiction

Vor Kurzem konnte man die Doku „The First Eight“ über Quentin Tarantino auf dem YouTube-Kanal von arte gucken. Ich habe darauf beschlossen, alle Filme mir anzuschauen und einen Artikel über diesen zu schreiben. Nach Reservoir Dogs kam Quentin Tarantino’s zweiter Film „Pulp Fiction“. Pulp Fiction ist ein Film von und mit Quentin Tarantino aus dem Jahr 1994. Der Film wurde für sieben Oscars nominiert – darunter in der Kategorie Bester Film – und gewann in der Kategorie Bestes Originaldrehbuch.

1986 arbeitete der erfolglose Schauspieler Quentin Tarantino in einer Videothek und schrieb Drehbücher, die er unaufgefordert an alle möglichen Filmstudios verschickte. Zusammen mit einem Kollegen, Roger Avary, entwarf er ein Drehbuch, das drei der ältesten Klischees miteinander verbinden sollte: „Solche, die man schon eine Zillion Male gesehen hat – den Boxer, der einen Kampf schmeißen soll, es aber nicht tut, den Mafioso, der die Frau seines Bosses einen Abend lang unterhalten soll, und die beiden Killer auf dem Weg zu einem Job.“ Die Elemente der Story sollten an klassische Unterhaltungskrimis der 1920er und 1930er Jahre von Autoren wie Raymond Chandler und Dashiell Hammett erinnern, die in Groschenromanen auf billigem Papier (englisch pulp) erschienen. Daher der Titel des Films.

Der Titel ist der englischen Umgangssprache entnommen. Mit ihm wird „Trivial- oder Schundliteratur“ (englisch pulp fiction) bezeichnet, Nachfolger der Groschenromane, wobei in einem derartigen Heft meist mehrere Kurzgeschichten zusammengefasst sind.

In Pulp Fiction spielen unteranderen: John Travolta, Bruce Wills, Samuel L. Jackson und Uma Thurman, die letzten beiden Spielen auch in anderen Filme von Tarantino mit. Der Film besteht aus drei Episoden. Die Handlungen spielen an vier Tagen und werden in 14 Szenen aufgeteilt. Das Besondere ihr bei, die Szenen werden nicht-chronologisch gezeigt. Der Film fängt wie Reservoir Dogs in einem Diner an. Die Szene beginnt mit einem langen Dialog von Pumpkin und Honey Bunny, die daraufhin das Diner überfallen wollen. Mit dem Überfall endet der Film auch gleichzeitig.

Die Handlung hat viele komödantische Momente, was die Dialoge auflockert und dem Film sein Charme verleiht. Pulp Fiction wird viel in anderen Medien zitiert. In der Handlung „Vincent Vega und Marsellus Wallace’ Frau“ erzählt Mia Vincent die Handlung von Quentin Tarantinos Kill Bill der erst 2003 erschienen ist. Man muss den Film mehrmals gucken, um zu verstehen, welche Handlung wann spielt. Manchmal denkt man: Das ist doch sinnlos, das bringt die Handlung nicht voran. Auch wenn es im ersten Augenblick was in den Dialogen gesagt wird sinnlos, ist aber es beeinflusst die Handlung in irgendeiner Form.

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