The First Eight: Reservoir Dogs

Vor Kurzem konnte man die Doku „The First Eight“ über Quentin Tarantino auf dem YouTube-Kanal von arte gucken. Ich habe darauf beschlossen, alle Filme mir anzuschauen und einen Artikel über diesen zu schreiben. Der erste Film ist Reservoir Dogs aus dem Jahr 1992.

Reservoir Dogs – Wilde Hunde ist der erste Kinofilm des Regisseurs Quentin Tarantino aus dem Jahr 1992. Er gilt als Klassiker des Independentfilms und wird als „größter Independentfilm aller Zeiten“ bezeichnet. Als Heist-Movie erzählt er die Geschichte eines missglückten Raubüberfalls. Die Hauptrollen sind mit Harvey Keitel, Michael Madsen, Chris Penn, Steve Buscemi, Lawrence Tierney, Edward Bunker und Tim Roth besetzt. Tarantino hat eine Nebenrolle als „Mr. Brown“

Acht Männer, die einander zum großen Teil nicht kennen, sitzen in einem Restaurant. Sie unterhalten sich angeregt und streiten über verschiedene Themen, unter anderem über Madonnas Lied Like a Virgin und darüber, ob es sinnvoll sei, im Restaurant Trinkgeld zu geben. Bis auf den Verbrecherboss Joe Cabot und dessen Sohn, den „netten Eddie“, benutzen alle Decknamen nach Farben. Ein geplanter Überfall wird erwähnt.

Nachdem Vorspann sieht man, wie Mr. White den verwundeten Mr. Orange zum Treffpunkt fährt, wo Mr. Pink auch eintrifft. Es wird schnell klar das sie verpfiffen wurden und der Überfall komplett schiefgegangen ist. Es wird schnell klar das Mr. Brown tot ist. Nach und nach treffen die anderen ein bloß Mr. Blue nicht. Mr. Blonde ist Problemfall in der Gruppe, weil er beim Überfall Menschen erschossen hat. Um rauszukriegen wer sich verraten hat, foltert Mr. Blonde einen Polizisten. Das Hauptanliegen ist nicht der Überfall, sondern rauszufinden, wer der Vertreter ist. Die Situation eskaliert zunehmend.

Die meiste Zeit spielt der Film in dem Lagerhaus. Die Geschehnisse werden nicht chronologisch erzählt, die Hintergrundinformationen werden in Rückblenden gezeigt. Einige Szenen werden im One-shot gedreht, das bedeutet eine Kamera verfolgt, die Situation ohne einen Schnitt. Beispiel dafür ist die Szene, wo Mr. Blonde aus dem Lagerhaus geht und was aus dem Auto holt. Es gibt lange Dialoge, die auch nicht zur Handlung beitragen, sondern zu Charakterzeichnung. Die Kameraarbeit wirkt zum Stil des Films mit. Es sind keine sauberen Kamerafahrten, sie ruckelt ab und zu.

Bei Reservoir Dogs merkt man schon, den Stil von Tarantino, von den längeren Dialoge bis hin zu Verbindungen zu anderen Filmen von ihm. Reservoir Dogs ist zeitlos und man kann ihn noch in 10 Jahren gut angucken. Auch wenn mir längere Dialoge nicht gut gefallen. Sind die für den Film wichtig, um die Charaktere zu verstehen ohne das man zum Anfang erst jede Figur erklärt bekommen muss.

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