Neues Jahr, neue Filme, neue Serien. Im Januar sind ein paar Filme und Serien gestartet. Zu einer Handvoll dieser habe ich Shorts geschrieben. Im Januar gesehen: „His & Hers“, „Agatha Christie’s Seven Dials“, „The Rip“, „Power Book IV: Force“ und „Steal“.
His & Hers – Miniserie
Anna, eine ehemalige Nachrichtensprecherin, führt in der erdrückenden Hitze Atlantas ein zunehmend isoliertes und einsames Leben. Ihre Freunde und ihre Karriere rücken in den Hintergrund, bis ein Mord in ihrem Heimatort Dahlonega ihre Aufmerksamkeit weckt. Entschlossen, Antworten zu finden, kehrt Anna zurück und stürzt sich in die Ermittlungen. Dies ruft jedoch das Misstrauen des ermittelnden Polizisten Jack Harper hervor, und bald gerät Anna selbst in den Fokus seiner Untersuchungen.
Ein Slasher erzählt als Drama? Genau das ist „His & Hers“ am Ende. Der erste Mord ist nämlich nicht der letzte. Irgendwie ist jeder Verdächtig. Das Marketing sagt uns, dass einmal Annas Geschichte und einmal Jacks Geschichte erzählt wird, aber das ist nicht so. Es ist nicht so, dass Sie etwas erzählt und er dann seine Sicht erzählt. Es werden zwei Geschichten erzählt, aber nicht die von Jack und Anna. „His & Hers“ erzählt eine spannende Geschichte, die man bis am Ende nicht durchblickt.
Aktuell kann man „His & Hers“ bei Netflix schauen.
Agatha Christie’s Seven Dials – Staffel 1
England, 1925: Eine ausgelassene Landhaus-Party nimmt eine schreckliche, ja mörderische Wendung, als ein Streich katastrophal misslingt. Nun liegt es an der höchst ungewöhnlichen und neugierigen Amateurdetektivin, Lady Eileen „Bundle“ Brent, diesen gruseligen Fall aufzuklären. Die Ermittlungen werden ihr Leben grundlegend verändern und das düstere Geheimnis des Landhauses enthüllen.
Eine Serie, die auch ein Film sein könnte, das ist „Agatha Christie’s Seven Dials“. Es ist eine dreiteilige Serie, die einen spannenden Fall erzählt, aber nicht spannend präsentiert. Mia McKenna-Bruce muss die Serie alleine tragen, auch wenn Martin Freeman und Helena Bonham Carter zum Cast gehören, sind die nicht groß präsent. Was am Ende dann auch die Spannung nimmt. Da man weiß, dass große Namen in einem Whodunit auch größere Rollen für die Handlung spielen. Ich weiß nicht, ob diese Geschichte schon von Agatha Christie schwach geschrieben ist oder nur die Netflix-Serie schuld daran ist. Die Serie ist aber keine schlechte Serie, aber auch kein Hit.
Aktuell kann man „Agatha Christie’s Seven Dials“ bei Netflix schauen.
The Rip
Detective Sergeant JD Byrne (Ben Affleck) und Lieutenant Dane Dumars (Matt Damon) bilden ein eingespieltes Polizistenteam. Sechs Wochen nach der Ermordung eines Captains, die das Tactical Narcotics Team von Miami tief getroffen hat, ist die Suche nach Gerechtigkeit vordergründig. Ein entscheidender Tipp über ein geheimes Kartell-Lager bietet die lang ersehnte Gelegenheit, massiv zurückzuschlagen. Vor Ort machen die Beamten allerdings einen Fund, der alle Erwartungen übertrifft: 20 Millionen Dollar. Diese riesige Summe stellt das Vertrauen innerhalb des Teams sofort auf die Probe.
Ein Action-Thriller oder doch ein Whodunit? Auch wenn gesagt wird, dass „The Rip“ auf wahren Begebenheiten basiert, stimmt es nicht. Das, was wahr ist, ist, dass ein befreundeter Polizist des Regisseurs mal eine große Summe Geld hinter einer Wand gefunden hat. Wir wissen von Anfang, dass es in der Gruppe einen Verräter gibt und Matt Damons Figur versucht, ihn zu finden. Der Film sagt uns aber schnell, wer es ist. Und richtig viel Action hat er auch nicht. Trotzdem ist „The Rip“ ein echt guter Film. Da würde ich mir auch einen zweiten Teil wünschen.
Aktuell kann man „The Rip“ bei Netflix schauen.
Power Book IV: Force – Staffel 3
Tommy Egan hat sich in Chicago niedergelassen und kontrolliert nun das Drogennetzwerk der Stadt. Doch sein Erfolg zieht unerwünschte Aufmerksamkeit auf sich. In Staffel 3 muss Tommy sich gegen neue, gefährliche Feinde zur Wehr setzen. Er kämpft darum, sein neues Imperium zu verteidigen und gleichzeitig seine Loyalität zu den wenigen Menschen, denen er noch vertraut, aufrechtzuerhalten.
Eine Geschichte geht zu Ende oder doch nicht? Schon vor Beginn der dritten Staffel wurde bekannt gegeben, dass Tommy Egan seine Geschichte in „Power: Legacy“ weiter erzählt. Dadurch ist die Spannung in dieser Staffel etwas raus gewesen, da wir wissen, dass Tommy sicher ist, aber es gibt genug Charaktere, wo es schade ist, wenn sie sterben. Eigentlich kann ich nur sagen, wer schon die ersten beiden Staffel von „Power Book IV: Force“ mochte, wird auch diese mögen. Es ist halt eine gute Gangsterserie.
Aktuell kann man „Power Book IV: Force“ bei MGM+ schauen.
Steal – Staffel 1
Zara Dunne (Sophie Turner), eine Angestellte des Londoner Finanzunternehmens Lochmill Capital, erlebt einen Albtraum, als maskierte Räuber sie und ihren Kollegen Luke (Archie Madekwe) zwingen, vier Milliarden Pfund Pensionsfonds zu überweisen. Nach der Flucht der Täter gerät Zara ins Visier von DCI Rhys Covac (Jacob Fortune-Lloyd) und seinem Team, die die Drahtzieher des Raubs finden wollen. Die Ermittlungen enthüllen schockierende Wahrheiten und eine komplexe kriminelle Verschwörung.
Die Serie „Steal“ ist keine klassische Heist-Serie, es geht nicht um wer und warum im klassischen Sinne. Denn Zara und Luke sind mit involviert, haben aber keine Ahnung, was die Verbrecher wirklich vorhatten. Es wird schnell klar, dass was anderes dahintersteckt und Zara ist zwischen den Stühlen es herauszufinden oder versuchen sich herauszuziehen. Es ist eine solide Serie, aber kein großes Highlight.
Aktuell kann man „Steal“ bei Prime Video schauen.