True Detective: Night Country – Eiskalte Spuren – Review

Nach 5 Jahren geht es weiter mit der Anthologie-Serie “True Detective”, diesmal mit Jodie Foster und Kali Reis in den Hauptrollen. Die vierte Staffel trägt den Titel “Night Country” und spielt in Alaska, wo Forscher spurlos verschwinden. Der Untertitel der Staffel spielt darauf an, dass es in Alaska in der Polarnacht wochenlang dunkel bleibt. Wie die vierte Staffel von “True Detective” ist, erfahrt ihr hier.

Stille Nacht

In der Tsalal Arctic Research Station in Alaska verschwinden acht Männer plötzlich, und die Polizistin Liz Danvers (Jodie Foster) übernimmt den mysteriösen Fall. Bei den Ermittlungen entdeckt sie eine abgetrennte Zunge, die mit einem Jahre zurückliegenden Mordfall in Verbindung stehen könnte. Der Fall weckt das Interesse der State Trooper-Polizistin Evangeline Navarro (Kali Reis), die noch immer unter dem ungelösten Mord an Annie Kowtok leidet. Während die lange Winternacht über die Stadt Ennis hereinbricht, müssen Danvers und Navarro nun tief unter dem Eis verborgene Geheimnisse aufdecken, um herauszufinden, was den Männern der Forschungsstation wirklich widerfahren ist.

© HBO

Eiskalte Spuren

In meinem ersten Eindruck war ich sehr interessiert, wie es weitergeht. Liz Danvers muss weiter den Fall lösen, aber bekommt auch Gegenwind aus den eigenen Reihen. Im Laufe der Serie kommen einige übernatürliche Elemente vor, die den Fall in ein anderes Licht stellen. Nach dem Auftakt kühlt die Handlung etwas ab und es dümpelt ein bisschen vor sich her. Es wird ein großer Fokus auf die Ureinwohner Alaskas und ihre Ritualen gesetzt, Spannenderes gibt es in Alaska auch nicht.

Was aber auch spannend ist, ist die Beziehung zwischen Liz Danvers und Evangeline Navarro. Sie haben schon mal zusammen gearbeitet, aber sind nicht gut aufeinander zu sprechen. Somit arbeiten sie widerwillig zusammen, auch wenn sie es nicht müssen. Sie sind aber die einzigen, die an einem Mord glauben und auf Geheimnisse stoßen. Jodie Foster und Kali Reis sind richtig gut, was geholfen hat, dran zu bleiben. Zwischen erster Folge und Finale war es nicht so spannend, aber im Ganzen ist die Staffel gut. Sie kommt nicht an Staffel 1 ran, ist aber auf dem zweiten Platz. Die Auflösung ist gut und man errät sie nicht so schnell. An diese Staffel werde ich mich auf jeden Fall erinnern. Die Staffel ist auch nicht langatmig, da es nur 6 Episoden sind. Für Thriller-Fans ist “True Detective: Night Country” eine klare Empfehlung.

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