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Tyler Rake: Extraction 2 – Action, Action und wenig Tiefe – Kritik

Seit letztem Freitag ist die Fortsetzung von “Tyler Rake: Extraction” bei Netflix gestartet. In “Tyler Rake: Extraction 2” kehrt Chris Hemsworth als Tyler Rake zurück. Obwohl er nach dem Finale des ersten Teils fast gestorben wäre, macht er sich bereit für seine nächste Mission. Wie “Tyler Rake: Extraction 2” ist, erfahrt ihr hier.

Auf persönlicher Mission

Nachdem der australische Söldner Tyler Rake (Chris Hemsworth) knapp einen Einsatz in Bangladesch überlebt hat, scheint die Fortführung solch gefährlicher Missionen eigentlich undenkbar. Aufgrund der schweren Verletzungen ist er nach einer Zeit im Koma stark eingeschränkt und kann nur mühsam laufen. Doch als die Familie eines georgischen Gangsters aus einem Gefängnis befreit werden muss, findet er eine persönliche Motivation, sich innerhalb weniger Wochen wieder in Form zu bringen und den Auftrag anzunehmen.

Action, Action und wenig Tiefe

“Tyler Rake 2” oder “Tyler Rake: Extraction 2” oder nur “Extraction 2” kommt nach drei Jahren nach dem ersten Teil wieder zu Netflix. Auch die Crew ist wieder dabei. Sam Hargrave als Regisseur, Joe Russo als Drehbuchautor und zusammen mit seinem Bruder Anthony Russo als Produzenten. Vor der Kamera sind wieder Chris Hemsworth und Golshifteh Farahani zu sehen. Der erste Teil war actiongeladen und der zweite Teil macht genau das Gleiche. Auch was “Tyler Rake: Extraction 2” gleich macht, ist der Figur Tyler Rake einen dramatischen Hintergrund zu geben, aber sie nicht zeigt.

Extraction 2. (L to R) Chris Hemsworth as Tyler Rake and Tinatin Dalakishvili as Ketevan in Extraction 2. Cr. Jasin Boland/Netflix © 2023

Was bei “Extraction 2” aber in Erinnerung bleiben wird, ist die 21-minütige-One-Shot-Szene, die ohne sichtbaren Schnitt abläuft. Dafür haben sie 40 Tage gedreht. “Extraction 2” startet direkt mit einer atemberaubenden Intensität, die keine Pause zum Durchatmen zulässt. Die Action reißt nicht nur innerhalb der Gefängnismauern ab, sondern setzt sich unerbittlich außerhalb fort. Eine nervenaufreibende Verfolgungsjagd mit Autos, Helikoptern und einem schwer bewaffneten Zug hält das Tempo konstant hoch.

Die Luft ist raus

Nach dieser Szene ist aber auch die Luft raus. Neben den anderen Actionszenen muss auch die Story die weitere Laufzeit füllen. Die Story ist, wie schon gesagt, nicht richtig interessant, Tyler Rake ist halt ein Söldner, der Aufträge erledigt. Die Figuren sind mir einfach egal. Ich war nicht involviert, wenn Charaktere sterben. Es war einfach egal und da macht es nicht gerade besser, dass es noch einen weiteren Film geben wird. Wenn man auf Action steht, ist “Tyler Rake: Extraction 2” ein echt guter Film, aber wenn man auch Story haben möchte, ist ein anderer Film vielleicht eine bessere Wahl.

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 Bildquelle: Netflix

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