Ein Cowboy mit schwarzem Hut und braunem Hemd reitet auf einem Fuchs-Pferd. Er blickt konzentriert in die Ferne.

Überraschendes Update zum „Yellowstone“-Ableger „The Madison“, Adam Scott im neuen Grusel-Highlight „Hokum“ und Andrew Lincoln im neuen Psychothriller „Coldwater“ bei Paramount+ – News Roundup

Überraschendes Update zum „Yellowstone“-Ableger „The Madison“, Hollywood-Satire „Wonder Man“ mit MCU-Rückkehrern, Amazon hat Pläne für Fortsetzung zu „Trap House“, Adam Scott im neuen Grusel-Highlight „Hokum“ und Andrew Lincoln im neuen Psychothriller „Coldwater“ bei Paramount+. In unserem „News Roundup“ fassen wir dir die spannenden News aus der Film- und Serienwelt zusammen.

Überraschendes Update zum „Yellowstone“-Ableger „The Madison“

Das nächste Kapitel im stetig wachsenden „Yellowstone“-Universum von Taylor Sheridan ist deutlich weiter fortgeschritten als bisher angenommen. Obwohl das Projekt lange Zeit unter dem Arbeitstitel 2024 geheim gehalten wurde, gibt es nun handfeste Neuigkeiten zur Produktion der neuen Serie „The Madison“. Darstellerin Elle Chapman enthüllte kurz vor Weihnachten 2025, dass die Dreharbeiten in Nord-Texas nicht nur für die erste, sondern bereits für die zweite Staffel abgeschlossen sind.

Durch das Vorab-Produzieren beider Staffeln umgeht Paramount die im Streaming-Bereich oft üblichen mehrjährigen Pausen zwischen den Seasons. Ein exaktes Datum steht noch aus, doch mit dem Abschluss der Dreharbeiten wird ein Start im Laufe des Jahres 2026 auf Paramount+ immer wahrscheinlicher. Die Serie wird als emotionale Studie über Trauer beschrieben. Eine wohlhabende New Yorker Familie zieht nach einem schweren Schicksalsschlag ins ländliche Montana (Madison River Valley), um dort ein neues Leben zu beginnen. Wie genau die Serie an die Hauptserie oder deren Ableger anknüpft, hält Taylor Sheridan noch unter Verschluss. Es wird jedoch als direktes Sequel/Spin-off im selben Zeitstrahl beworben.

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Ein Mann mit rötlicher Sonnenbrille und rotem Sakko blickt ernst vor einer unscharfen, nächtlichen Neon-Kulisse.
© Marvel Television

Hollywood-Satire „Wonder Man“ mit MCU-Rückkehrern

Disney+ läutet das neue Marvel-Jahr mit einer ungewöhnlichen Produktion ein: Die Serie „Wonder Man“ verspricht eine parodistische Sicht auf das Superhelden-Genre und die Traumfabrik Hollywood. Ab dem 28. Januar 2026 stehen alle acht Episoden der ersten Staffel zum Streamen bereit. Im Mittelpunkt steht der Schauspieler Simon Williams (Yahya Abdul-Mateen II), der in Hollywood als Stuntman und Darsteller versucht, Karriere zu machen. Williams spricht für die Hauptrolle in einer Superhelden-Verfilmung vor – während er im „echten“ MCU-Alltag plötzlich selbst übermenschliche Kräfte entwickelt. Die Serie wird als 30-minütige Hollywood-Satire (ähnlich wie She-Hulk) beschrieben und greift die „Superhelden-Müdigkeit“ der letzten Jahre ironisch auf.

Die Episoden sind mit Laufzeiten zwischen 23 und 34 Minuten ungewöhnlich kurz gehalten, was die Serie perfekt für einen schnellen Marathon (Binge-Watching) macht. Ein besonderes Highlight für Fans ist die Rückkehr von Ben Kingsley in seiner Rolle als Trevor Slattery. Slattery war der erfolglose Schauspieler, der in Iron Man 3 (2013) vorgab, der gefürchtete Terrorist „Der Mandarin“ zu sein – ein Twist, der damals für massive Fan-Kontroversen sorgte. Die Rolle: In „Wonder Man“ soll Slattery eine zentrale Rolle als Mentor oder Kollege von Simon Williams in der Filmindustrie einnehmen. Destin Daniel Cretton (Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings) führt Regie und fungiert als Schöpfer. Neben Abdul-Mateen II und Kingsley sind unter anderem Demetrius Grosse (als Simons Bruder Eric Williams/Grim Reaper) und Gerüchten zufolge Bob Odenkirk (Better Call Saul) als Manager Neal Saroyan zu sehen.

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Zwei Männer in DEA-Jacken stehen ernst vor einem Haus und einem Polizeiauto in einer sonnigen Wohngegend.
© Amazon MGM Studios

Amazon hat Pläne für Fortsetzung zu „Trap House“

Der Action-Thriller „Trap House“ hat seit seinem Start am 31. Dezember 2025 auf Prime Video direkt die Streaming-Charts gestürmt. Hauptdarsteller Dave Bautista machte bereits deutlich, dass der Film kein Einzelfall bleiben soll: Ein Franchise ist fest eingeplant. Obwohl Dave Bautista das Zugpferd des ersten Teils ist, war die Serie laut seinen Aussagen von Beginn an als Sprungbrett für die jüngeren Darsteller gedacht. Bautista betonte, dass er im ersten Film bewusst nur die „Kulisse“ bilden wollte. Zukünftige Sequels sollen sich primär um die jugendliche Gruppe drehen. Im Zentrum steht dabei vor allem Jack Champion (Avatar: Fire and Ash), unterstützt von Talenten wie Sophia Lillis (ES) und Whitney Peak (Gossip Girl).

Bisher wurde „Trap House 2“ noch nicht offiziell von Amazon oder Bautistas Produktionsfirma Dogbone Entertainment bestätigt. Da der Film im Kino (US-Start: November 2025) eher enttäuschte, hängen weitere Teile massiv von den aktuellen Streaming-Abrufen auf Prime Video ab. Bei anhaltendem Erfolg in den Top 10 gilt eine Ankündigung jedoch als sehr wahrscheinlich.

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Ein glatzköpfiger Mann mit kurzem Bart und intensivem Blick steht in einer dusteren Umgebung, die von einem großen, halbkreisförmigen Fenster mit Gitterstruktur im Hintergrund beleuchtet wird. Er trägt eine dunkle, taktische Weste über einem dunklen Hemd und hält eine Art Vorschlaghammer über seiner Schulter. Die Beleuchtung ist hell, erzeugt Gegenlicht vom Fenster und lässt die Szene nebelig und dramatisch erscheinen.
© Amazon MGM Studios

Reunion nach 25 Jahren in „Viva La Madness“

Action-Fans und Liebhaber britischer Gangster-Komödien dürfen sich freuen: Für den Thriller „Viva La Madness“ finden Jason Statham, Regisseur Guy Ritchie und Vinnie Jones erstmals seit Snatch (2000) wieder als Trio zusammen. Statham, Ritchie und Jones prägten Ende der 90er mit Bube, Dame, König, grAS das Genre. Damals unterstützte der erfolgreiche Fußballer Jones seine noch unbekannten Freunde finanziell.

Seit dem Film Mean Machine standen Jones und Statham nicht mehr gemeinsam vor der Kamera – das ändert sich nun nach einem Vierteljahrhundert. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von J.J. Connolly und fungiert als Fortsetzung zum Thriller Layer Cake (der 2004 mit Daniel Craig verfilmt wurde).

Der namenlose Protagonist (Jason Statham) genießt seinen Ruhestand in der Karibik, um der Londoner Unterwelt zu entkommen. Zwei alte Bekannte spüren ihn auf und drängen ihn zur Rückkehr. Statt um klassisches Straßengeschäft geht es dieses Mal um globale Cyber-Kriminalität und Geldwäsche im großen Stil. Welche Rolle der Ex-Profi Vinnie Jones übernimmt, ist noch geheim, doch es wird erwartet, dass er erneut einen markanten Charakter im typischen Ritchie-Stil verkörpern wird. Die Dreharbeiten sollen noch in diesem Monat (Januar 2026) beginnen. Ein genauer Termin steht noch nicht fest, wird aber voraussichtlich für Anfang 2027 angestrebt.

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Ein Mann mit Brille kniet in einem engen, dunklen Holzschacht und leuchtet mit einer hellen Campinglaterne nach vorne.
© NEON

Adam Scott im neuen Grusel-Highlight „Hokum“

Nach seinen Erfolgen mit Caveat und Oddity meldet sich der irische Regisseur Damian McCarthy mit dem Mystery-Horror „Hokum“ zurück. Der erste Trailer setzt auf eine beklemmende Atmosphäre und obskure Bilder, die bereits jetzt für großes Interesse in der Horror-Community sorgen. Der US-Horrorautor Ohm Bauman (Adam Scott) reist an die Westküste Irlands, um die Asche seiner verstorbenen Eltern in deren Heimat zu verstreuen. Er mietet sich in einem verwinkelten, abgelegenen Gasthof ein. Ohne es zu wissen, tritt er damit in das Jagdrevier einer verbrannten Hexe, deren Geist das Gebäude seit Jahrhunderten heimsucht.

Besetzung: Neben Adam Scott, der das Projekt aufgrund der visuellen Stärke von McCarthys Vorgängerfilmen wählte, sind Austin Amelio (The Walking Dead) und David Wilmot (Bodkin) zu sehen. Der Film wird in den USA von Neon veröffentlicht – dem Studio, das zuletzt mit Hits wie Longlegs und Anora Erfolge feierte und als ernsthafter Konkurrent zu A24 gilt. Produziert wurde der Streifen von Vertigo Entertainment (The Long Walk). Gedreht wurde authentisch in der irischen Region West Cork, was den düsteren, keltischen Horror-Vibe unterstreichen soll. In den USA startet der Film am 1. Mai 2026 landesweit in den Kinos. Ein Termin für Deutschland steht aktuell noch nicht fest.

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Mann im hellblauen Hemd blickt mit ernstem Gesichtsausdruck von oben herab in die Kamera. Warme Zimmerbeleuchtung.
© ITV

Andrew Lincoln im neuen Psychothriller „Coldwater“ bei Paramount+

Nach seinem jahrelangen Einsatz als Rick Grimes in The Walking Dead kehrt Andrew Lincoln in einer psychologisch komplexeren Rolle zurück. Der Thriller „Coldwater“ (6 Episoden) feiert am 9. Januar 2026 seine US-Premiere bei Paramount+, nachdem er in Großbritannien bereits im Herbst 2025 erfolgreich angelaufen ist. John (Andrew Lincoln) leidet unter einer Identitätskrise, nachdem er bei einem Gewaltakt tatenlos zugesehen hat. Gemeinsam mit seiner Frau Fiona (Indira Varma) und den Kindern zieht er in das abgelegene schottische Dorf Coldwater, um seine innere Ruhe wiederzufinden.

John freundet sich schnell mit dem charismatischen Tommy (Ewen Bremner) an. Tommy scheint der perfekte Bürger zu sein: Er ist gläubig, leitet einen Buchclub und ist mit der örtlichen Pastorin Rebecca (Eve Myles) verheiratet. Während John von Tommy fasziniert ist, spürt Fiona, dass mit dem Nachbarn etwas ganz und gar nicht stimmt. Ihr Misstrauen führt die Familie in ein gefährliches Labyrinth aus Lügen und psychologischem Terror. Neben Andrew Lincoln glänzt die Serie mit Indira Varma (Game of Thrones), Ewen Bremner (Trainspotting) und Eve Myles (Torchwood). Geschrieben wurde die Serie von David Ireland für den britischen Sender ITV. Die Serie wird für ihre dichte Atmosphäre und das Spiel mit männlichen Identitätskrisen gelobt. Ein offizieller Starttermin für den deutschen Ableger von Paramount+ steht aktuell noch aus, wird aber zeitnah erwartet.

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