Prison Break: Auferstanden von den Toten – Staffel 5 – Review Classics

Nach sieben Jahren kehren Michael, Lincoln, Sara und Co. zurück für eine weitere und womöglich die letzte Staffel von “Prison Break”. Die Staffel beinhaltet neun Folgen und verlagert die Handlung in den Jemen. Wie die fünfte Staffel von “Prison Break” ist, das erfahrt ihr hier.

Worum geht es?

Die 5. Staffel spielt sieben Jahre, nach Michaels Tod. Sara ist neu verheiratet mit Jacob Anton Ness und lebt mit ihm und ihrem und Michaels Sohn Mike in einem gemeinsamen Haus. Lincoln Burrows hat sich von Sofia getrennt und ist in die USA zurückgekehrt, wo er zurück in kriminelle Kreise geraten ist. T-Bag wird aus dem Gefängnis entlassen und erhält einen Umschlag mit einem Brief woraufhin er sich mit Lincoln in Verbindung setzt. Lincoln hält Umschlag und Brief für eine Fälschung und kontaktiert daraufhin Sara, die jedoch nicht glaubt, dass Michael noch am Leben ist.

Auferstanden von den Toten

Es ist schon sieben Jahre vergangen nach dem Tod von Michael (Wentworth Miller) Lincoln (Dominic Purcell) hat Stress mit dem Sohn von John Abruzzi Luca Abruzzi (Leo Rano). Sara (Sarah Wayne Callies) zieht ihren Sohn groß und hat wieder geheiratet. T-Bag (Robert Knepper) wird aus Fox River entlassen, bekommt ein Angebot, seine fehlende Hand zu ersetzen und kommt ein Brief von Michael. Michael lebt wohl noch und sitzt im Jemen in Gefängnis, wo der IS das Land überrollt. Lincoln reist daraufhin mit C-Note (Rockmond Dunbar) in den Jemen, um sicher zu sein, das Michael wirklich noch lebt. C-Note hat Kontakte im Jemen und kann so sicherstellen, dass sie nicht gleich getötet werden.

Michael sitzt im Gefängnis unter dem Namen Kaniel Outis ein, er soll für Poseidon einen Terroristen befreien. Michael und seine rechte Hand Whip (Augustus Prew) sitzen schon vier Jahre in dem Gefängnis und der IS kommt immer näher. Sie können die Tummelte nutzen, um zu fliehen und müssen aus dem Land raus, denn Sara und ihr Sohn sind auch in Gefahr. Sucre (Amaury Nolasco) kann ihnen helfen, da er auf einem Schiff arbeitet. Doch sie werden abgefangen, können aber noch fliehen. In Amerika angekommen erfährt T-Bag, warum Michael in um Hilfe gebeten hat. Sie können das schlimmste und Michael bekommt sein Leben zurück.

Ein gelungenes Comeback?

Die Macher von “Prison Break” hatten es bestimmt schwer, eine fünfte Staffel zu machen, denn sie haben den Hauptcharakter sterben lassen. Natürlich ist was anderes, wenn eine Serie eigentlich beendet ist. Die fünfte Staffel hat auch nur neun Folgen und man kann sie mit der dritten Staffel von der Handlung her vergleichen. Sie haben einen ausreichenden Weg gefunden, Michael zurückzubringen. Warum man den IS thematisieren muss, ist mir schleierhaft. In dieser Staffel gefällt mir der Charakter von Lincoln überhaupt nicht. Er hat nichts gelernt und ist wieder kriminell geworden.

C-Note, Sucre und T-Bag sind nur noch Nebenrollen. Sucre taucht erst mal nur kurz am Anfang zu sehen und am Ende eine etwas größere Rolle. C-Note hilft ihnen im Jemen und T-Bag wurde einfach reingeschrieben, hätte aber auch ohne ihn geklappt. Den Gegenspieler hat man auch schnell enttarnen können, auch wenn man falsche Spuren legt. Bei dem Gegenspieler liegt man großes Problem. Es wird gesagt, niemand kennt ihn und zum Schluss ist er überall involviert und Michael kennt ihn auch. Es wird auch nur in einem Nebensatz erklärt, warum Sara nicht mehr auf der Flucht ist. Auch komisch ist es, dass die Jahre getauscht wurden. Michael ist in der vierten Staffel 2005 gestorben und jetzt 2010.

Das haben sie wohl gemacht, um den IS reinzubringen. Die fünfte Staffel ist nicht komplett schlecht, sie ist besser als der Abschlussfilm. Es macht aber keinen Sinn, warum man die Serie zurückgeholt hat. Es sollte eine sechste Staffel geben, aber das wird wohl nichts mehr und sie sollten es auch lassen. Die ganze Serie war sehr spannend und es hat mir viel Spaß gemacht, “Prison Break” anzusehen. “Prison Break” könnt ihr bei Disney+ sehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.