The Continental: Der Kampf um die Macht – Review

Nach drei Wochen ist es auch wieder vorbei mit “The Continental” auf Prime Video. Die Serie erzählt uns die Vorgeschichte von Winston Scott, den wir aus “John Wick” kennen. Jede Folge von der Serie ist ein eigener Film. Wie die Serie “The Continental” ist, erfahrt ihr hier.

Aus der Welt von John Wick

“The Continental” taucht in die Vorgeschichte von Winston Scott ein, der den Zuschauern aus den John Wick-Filmen als Besitzer des New Yorker Continental Hotels bekannt ist. In den 1970er-Jahren ist Winston Scott (Colin Woodell) ein junger Krimineller, der sich seiner eigenen düsteren Vergangenheit stellen muss. In den Straßen von New York City begibt sich Winston Scott in die gefährliche Unterwelt auf eine tödliche Mission. Sein Ziel ist es, die Kontrolle über das Hotel zu erlangen, das als Unterkunft für die gefährlichsten Verbrecher der Welt dient.

Die Continentals fungieren dabei als neutrale Zonen, die vorzugsweise in großen Metropolen wie New York City zu finden sind. Jeder, der den Kodex dieser geheimen Vereinigung respektiert, ist herzlich willkommen. Doch für diejenigen, die die festgelegten Grenzen überschreiten, wird es bald gefährlich, da auf sie ein beträchtliches Kopfgeld ausgesetzt werden dürfte.

Pictured: Mel Gibson as Cormac — (Photo by: Katalin Vermes/Starz Entertainment)

Der Kampf um die Macht

Nach meinem ersten Eindruck war ich gespannt, wie es weitergeht und wie viel wir von der Welt der Kriminellen sehen werden. Ab der zweiten Folge wird klar, dass Winston nicht der Mittelpunkt der Serie ist und wir mehrere Charaktere haben, die nicht in den „John Wick“-Filmen vorkommen. Dadurch weiß man nicht, ob die Charaktere überleben oder nicht. So wird die Übernahme des Hotels spannender und in der letzten Folge steht die Action im Fokus. Doch gibt es noch andere Handlungsstränge, die beendet werden müssen und das nimmt Fahrt aus der Action raus. So ist auch Cormac (Mel Gibson) auch nicht oft zu sehen, obwohl er der einzige Topstar in der Serie ist.

Durch die ganzen Handlungssträngen bleibt die Organisation auf der Strecke und wir erfahren immer noch nicht viel von ihnen. Man muss nicht komplett alles zeigen, aber so viel, dass man merkt, dass sie Macht hat. Man hätte ein paar Handlungsstränge weglassen können. Zum Beispiel die mit der Polizistin, die hätte man nicht gebraucht. Es fühlt sich irgendwie an, als hätte man die Story für eine normale Serie konzipiert und dann wurde es auf die dreiteilige Serie geändert, ohne die Story zu ändern. Was man sagen kann, die einzelnen Folgen funktionieren als Film und könnten auch einzeln angeschaut werden. Nach der Serie sind aber immer noch Fragen offen, da Winston am Ende immer noch nicht offiziell der Besitzer des Hotels ist. Um “The Continental” anzusehen, braucht man nicht “John Wick” gesehen haben, da ist es kontraproduktiv, dass die Serie den Untertitel “Aus der Welt von John Wick” trägt. Zum Schluss ist zu sagen, dass “The Continental” eine solide Serie ist, aber das “John Wick”-Universum nicht gerade bereichert.

Bildquelle: Prime Video

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